Unsere Kurzfilmprogramme
Kurzfilme gehören für uns selbstverständlich ins Kino. Deshalb geben wir ihnen bei uns regelmäßig eine Bühne – in verschiedenen Reihen und Programmen.
Im Experimentalfilm-Labor zeigen wir Arbeiten, die Neues ausprobieren, Grenzen verschieben und mit Formen spielen. Jedes Jahr bringen wir außerdem eine Auswahl der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen als „Oberhausen On Tour“ auf die Leinwand. Und mit der „Kurz.Film.Tour“ zeigen wir die Gewinner*innenfilme des Deutschen Kurzfilmpreises.
Gemeinsam mit dem Cinema Münster präsentieren wir außerdem in der Regel jeden dritten Dienstag im Monat den moderierten Kurzfilmsalon „Shorts Attack“ – ein Abend voller kurzer Filme, neuer Entdeckungen und gemeinsamer Gespräche.
Unsere bisherigen Programme findet Ihr in unserem Archiv.
Deutscher Kurzfilmpreis 2026
Absurditäten
Fünf Kurzfilme über die Absurditäten unserer Gegenwart.
Fünf nominierte und prämierte Kurzfilme widmen sich den Absurditäten des Alltags, gesellschaftlichen Widersprüchen und bizarren Momenten zwischen Tragik und Komik. Mal dokumentarisch, mal experimentell, mal animiert erzählen sie von Menschen, die an Erwartungen, Systemen und Wirklichkeiten reiben – poetisch, politisch und mit scharfem Humor.
MOTHER IS A NATURAL SINNER
Eine ungeplante Schwangerschaft bringt die iranische Geflüchtete Hoda dazu, tradierte Vorstellungen von Geschlechterrollen und Selbstbestimmung neu zu hinterfragen.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold – Kategorie Spielfilm bis 15 Minuten Laufzeit
R: Boris Hadžija, Hoda Taheri · 15’
PAIN THAT COMES IN WAVES
Zwischen Supermarktregalen, kulturellen Zeichen und inneren Stimmen entfaltet sich ein assoziativer Bilderstrom über Wahrnehmung, Identität und Kontrollverlust.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold – Kategorie Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit
R: Irem Schwarz · 19’ · Dokumentarfilm, Experimentalfilm
RÜCKBLICKEND BETRACHTET
Arbeitsmigrant*innen errichten für die Olympischen Spiele 1972 ein Münchner Einkaufszentrum – Jahrzehnte später wird derselbe Ort Schauplatz eines rassistischen Anschlags.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold – Kategorie Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit
R: Mila Zhluktenko, Daniel Asadi Faezi · 15’ · Dokumentarfilm, Experimentalfilm
HOW TO BE PEHUÉN PEDRE
Ein Performer coacht zwei Schauspieler für eine absurde Prüfung beim Standesamt, bei der es um nicht weniger als die Anerkennung ihrer Behinderung geht.
R: Federico Luis · 22’ · Dokumentarfilm
DETLEV
Ein frierender Straßenkehrer fährt Abend für Abend zu einer Tankstelle, um dort in einem eigentümlichen Ritual sein Toast Hawaii zu verspeisen.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold – Kategorie Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit
R: Ferdinand Ehrhardt · 13’ · Animation
85 Minuten plus Moderation
Mo 6. Juli 2026 • 18:00 Uhr im Cinema (kleiner Saal)
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Content Notes
MOTHER IS A NATURAL SINNER – Ungewollte Schwangerschaft, Flucht- und Migrationserfahrungen, gesellschaftlicher Druck und Geschlechterrollen.
PAIN THAT COMES IN WAVES – Psychische Belastung, Kontrollverlust, experimentelle und potenziell verstörende Bild- und Tonebene.
RÜCKBLICKEND BETRACHTET – Rassismus und rechtsextreme Gewalt, Anschlagsthematik, Diskriminierung von Migrant*innen.
HOW TO BE PEHUÉN PEDRE – Diskriminierung und Bürokratie im Umgang mit Behinderung, absurde Machtdynamiken.
DETLEV – Einsamkeit und soziale Isolation, melancholische Stimmung.
Kurzfilmsalon Shorts Attack
Alltag & Anarchie
Sechs Kurzfilme voller schräger Figuren, großer Träume und kleiner Revolten gegen die Zumutungen des Alltags.
Sechs Kurzfilme über eigensinnige Lebensentwürfe, gesellschaftliche Absurditäten und Menschen, die sich den Zumutungen des Alltags auf ihre ganz eigene Weise widersetzen. Dokumentarische Beobachtungen treffen auf Animation, Satire auf Poesie, Humor auf Melancholie. Ein ebenso skurriles wie berührendes Programm voller starker Persönlichkeiten.
QUOTA
Eine App soll die CO₂-Emissionen der Menschheit kontrollieren. Doch der Verbrauch geht weiter – und das Chaos nimmt seinen Lauf.
R: Job, Joris & Marieke · Niederlande 2024 · 3’ · Animation
HAEBERLI
Ein Eigenbrötler lebt in einem einsturzgefährdeten Haus mitten im mondänen St. Moritz – zwischen Papierbergen, Beharrlichkeit und einer ganz eigenen Ordnung.
R: Moritz Müller-Preißer · Deutschland 2020 · 29:30’ · Dokumentarfilm
SPIRIT – DIE SINFONIE DES CHAOS
Drei Geschichten über Zeitdruck, Geldsorgen und Aktivismus verdichten sich zu einer animierten Parodie auf den alltäglichen Wahnsinn.
R: Antoine Freuchet, Juliette Schminke · Deutschland 2025 · 4’ · Animation
MAMA MICRA
In einer liebevollen Wollanimation blickt eine Tochter auf das ungewöhnliche Leben ihrer Mutter zurück, die jahrelang in einem Auto lebte.
R: Rebecca Blöcher · Deutschland 2024 · 24’ · Animation
I AM A FLOWER
Die Performance-Künstler*in Sam bereitet sich auf einen wichtigen Auftritt vor und verteidigt dabei die eigene Identität gegen familiäre Erwartungen.
R: Ariel Victor Arthanto · Deutschland 2024 · 13:30’ · Animation
INFLATABLE BEAR, HOURLY
Eine arbeitslose Schauspielerin streift im Bärenkostüm durch Berlin und gerät auf ein Geburtstagsfest zwischen Komik, Schmerz und Heimweh.
R: Elisabeth Werchosin · Deutschland 2024 · 12’ · Kurzspielfilm
90 Minuten plus Moderation
Di 21. Juli 2026 • 20:45 Uhr im Cinema (kleiner Saal)
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Cinema Eintrittspreise: 6,50-10,00 Euro
Content Notes
QUOTA
Klimakrise, Zukunftsängste, gesellschaftliche Kontrolle, dystopische Szenarien
HAEBERLI
Vereinsamung, psychische Belastungen, Verwahrlosung, prekäre Wohnsituation
SPIRIT – DIE SINFONIE DES CHAOS
Stress, Aktivismus, finanzielle Unsicherheit, gesellschaftliche Überforderung
MAMA MICRA
Armut, Wohnungslosigkeit, familiäre Konflikte, Verlust und Vergänglichkeit
I AM A FLOWER
Queere Identität, familiäre Ablehnung, Diskriminierung, emotionale Konflikte
INFLATABLE BEAR, HOURLY
Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, Entfremdung, emotionale Belastungen
Deutscher Kurzfilmpreis 2026
Familiengeschichten
Fünf Kurzfilme über die Absurditäten unserer Gegenwart.
Vier nomierte und prämierte Kurzfilme beleuchten Herausforderungen und Verwerfungen in Familien – ein Er“wachsen und Erinnern – poetisch und bildgewaltig erzählt
Uncanny Home
Zwei Freund*innen begeben sich eines Nachts mit ihren neuen VR-Brillen von Berlin aus auf eine virtuelle Reise nach Brasilien, an den Ort einer Kindheit. Das Haus der Großeltern, der Baum mit den schönen Blüten, die Kreuzung, an dem der Fahrradunfall war – die Bilder wecken längst vergessene Erinnerungen.
R: Eric Bitencourt · 12‘ · port.OmU
At Home I Feel like Leaving
Eine junge Frau kehrt zurück in ihr Heimatdorf in den Voralpen, nachdem ihr Vater im Wald verschwunden war. Während dort das alljährliche Sonnwendfeuer vorbereitet wird, ist sie hin- und hergerissen zwischen der Verantwortung für ihren infantilen Vater und der Sehnsucht nach Nähe und Unbeschwertheit, die sie mit einer Jugendfreundin erlebt.
R: Simon Maria Kubiena · 20‘
Mama Micra
Meine Mutter lebte über zehn Jahre lang in ihrem kleinen Auto, bis sie nicht mehr laufen konnte und das Auto gleich danach den Geist aufgab.
R: Rebecca Blöcher · 24‘ · Dokumentarischer Animationsfilm
Majini
Als sein Vater erkrankt, muss ein Junge, der Angst vor tiefem Wasser hat, mit seinem älteren Bruder aufs Meer hinausfahren, um Fische zu fangen, während er mit dem Druck kämpft, der auf ihm lastet. Es geht auch um die Angst vor den eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten.
R: Joshua Neubert, Victor Muhagachi · 19‘ · OmU
Deutschland 2026 · 75 Minuten plus Moderation
Mo 7. September 2026 • 18:00 Uhr im Cinema (kleiner Saal)
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Content Notes
Uncanny Home: Erinnerung an einen Unfall, familiäre Erinnerungen, anti-queere Bedrohung
At Home I Feel Like Leaving: Demenz/kognitive Beeinträchtigung, Angehörigenpflege, emotionale Belastung
Mama Micra: Wohnungslosigkeit, Krankheit, Armut
Majini: Krankheit eines Elternteils, Angst, belastende Situationen auf See
Deutscher Kurzfilmpreis 2026
Einsamkeiten
Fünf Kurzfilme über die Absurditäten unserer Gegenwart.
Icebergs
Theo ist 66 Jahre alt und lebt in einer betäubten Welt. Er verbringt Zeit in einem Hamam, wo er es im Stillen genießt, berührt zu werden, und in einem alten Kino, wo er die Menschen im Dunkeln beobachtet. Eines Nachts, auf einer verlassenen Straße, wird Theo mit seiner eigenen Zerbrechlichkeit konfrontiert. Auf der Suche nach Nähe fährt er aufs Land, um Ida zu sehen.
R: Carlos Pereira · 20‘
Spätsommer 91
Found Footage. Als im Spätsommer 1991 bei einer Geburtstagsparty das Salz ausging.
R: Olaf Held · 3‘ · Dokumentarfilm, Experimentalfilm
Die ganze Nacht
Rachelle fährt nach Hause, in Berlin. Issaka schreibt ihr von seinem Zuhause in Ouagadougou. Sobald Rachelle angekommen ist, antwortet sie mit einer ihrer typischen Nachrichten, in der sie ihren langen Weg nachzeichnet: Der Tiergarten bei Nacht, eine letzte U-Bahn, die (Nicht-)Begegnung mit Fanny, die beleuchteten Fenster, die Konfrontation mit dem Faschisten, Hölderlin in der S-Bahn. Dann geht Rachelle schlafen – die Sonne scheint: Gute Nacht!
R: Alejo Franzetti · 15‘ · Experimentalfilm
Garnelius
Berlin 2007: Karl fühlt die Abwesenheit väterlicher Zuwendung am schmerzlichsten beim Blick auf seinen kleinen Bruder, der nicht mehr zuhause wohnen kann. Nach Vater Werners Geburtstagsfeier geschieht etwas Unerwartetes: Karl legt ein Ei.
R: Julia Ketelhut · 49‘
Deutschland 2026 · 75 Minuten plus Moderation
Mo 21. Dezember 2026 • 18:00 Uhr im Cinema (kleiner Saal)
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Kurzfilme – kürzlich vergangene Filme
Kurzfilmsalon Shorts Attack
Sonnenbrand & Mückenstich
Urlaubsgefühle in 7 Filme und 85 Minuten
AUBADE
Ein Cellist erhebt sich aus dem Wasser und beschwört mit seinem Spiel den Sonnenaufgang – eine Choreografie als Fest für einen neuen Tag.
Regie: Mauro Carraro · 5:30′ · Animation
A MOTHER GOES TO THE BEACH
Eine alleinerziehende Mutter verbringt mit Sohn und Schwester einen Strandtag. Doch leider knirscht es und der Kleine will nicht ins Wasser.
Regie: Pedro Hasrouny · 15:30′
MÜCKEN NERVEN LEUTE
Eine kleine Stechmücke im Schlafzimmer reicht aus, um müde Menschen wieder auf Hochtouren zu bringen. Die gegenseitige Jagd beginnt!
Regie: Jessica Dürwald · 3:30′ · Animation/Musikvideo
DIE WEITE SUCHEN
Es ist Sommer 1987, eine junge Familie aus dem Bezirk Leipzig fährt in den Urlaub. Im Trabi geht es in Grenznähe zur damaligen BRD.
Regie: Falk Schuster · 29:30′ · Animation
GUARDIAN OF THE WELL
Während einer Dürre im Tschad denkt ein Mann am Brunnen an sein verlorenes Vieh und überlegt, wie er sein Leben neu gestalten könnte.
Regie: Tahir Ben Mahamat Zene, Bentley Brown · 6′ · Experimental/Dokumentation
WATER SPORTS
Mitten im Klimawandel suchen zwei Studenten nach einem Weg, zu überleben – und finden im Lieben und Lachen die befreiende Kraft.
Regie: Whammy Alcazaren · 20′
THE SUN IS BAD
Hongkong Ende der 80er Jahre: Ein eigensinniges Mädchen versucht, die Sonne zu zerstören und sie daran zu hindern, ihre Stadt zu schmelzen.
Regie: Rachel Mow · 3′ · Animation
85 Minuten plus Moderation
Di 9. Juni 2026 • 20:45 Uhr im Cinema (kleiner Saal)
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Cinema Eintrittspreise: 6,50-10,00 Euro
Content Notes
AUBADE
keine problematischen Inhalte
ruhige, poetische Stimmung
A MOTHER GOES TO THE BEACH
familiäre Spannungen / Konflikte
überforderte Elternsituation
kindliche Frustration
(Stress und Konflikt statt „Erholung“)
MÜCKEN NERVEN LEUTE
hektische, nervöse Situationen
potenziell stressige Geräuschkulisse
DIE WEITE SUCHEN
DDR-Grenzkontext (historischer Hintergrund)
latente politische Spannung
GUARDIAN OF THE WELL
Dürre / Umweltkrise
Verlust von Lebensgrundlage (Vieh)
existenzielle Sorgen
WATER SPORTS
Klimawandel / Zukunftsängste
Überlebensdruck
emotionale Belastung
THE SUN IS BAD
destruktive Fantasien (Zerstörung der Sonne)
potenziell bedrohliche Szenarien (Hitze / Schmelzen der Stadt)
Kurzfilmsalon Shorts Attack
Cannes Shorts
7 Highlights aus dem Kurzfilmwettbewerb des FESTVAL DE CANNES 2025
VULTURES
Nach einem Autounfall verteidigt ein hitzköpfiger Abschleppwagenfahrer noch vor dem Eintreffen der Behörden vehement sein Fahrzeug.
Frankreich/Südafrika 2025 · Regie: Dian Weys · franz./engl.OmU · 15′
ALI
Frauen ist das Singen verboten. Ein Teenager nimmt an einem Gesangswettbewerb teil, indem er seine wahre Stimme auf unheimliche Weise verbirgt.
Bangladesch/Philippinen 2025 · Regie: Adnan Al Rajeev · bengal./engl.OmU · 15′
HYPERSENSIBLE
Die surrealistische Reise einer jungen Frau, die darum kämpft, sich selbst wiederzufinden, und dabei gesellschaftliche Normen hinter sich lässt.
Kanada 2025 · Regie: Martine Frossard · franz.OmU · 7′
I’M GLAD YOU’RE DEAD NOW (Goldene Palme)
Zwei Brüder kehren auf die Insel ihrer Kindheit zurück, wo vergrabene Geheimnisse und ihre Vergangenheit wieder ans Licht kommen.
Palästina/Frankreich/Griechenland 2025 · Regie: Tawfeek Barhom · arab./engl.OmU · 13′
DAMMEN
Zwei junge Frauen genießen die wilde Umgebung eines abgelegenen Sees. Es ist ein sonniger Tag – alles scheint gut.
Frankreich 2025 · Regie: Grégoire Graesslin · franz.OmU · 15′
ARGUMENTS IN FAVOR OF LOVE
In einer überfluteten und brennenden digitalen Einöde streiten Geister über Gentests, Trauer und Liebe.
Portugal 2025 · Regie: Gabriel Abrantes · port.engl.OmU · 9′
AGAPITO
In einer längst vergangenen Duckpin-Bowlingbahn: Hinter ihren Mauern befindet sich eine Gruppe von Pinsetzern, die ein Gesangs- und Tanzstück probt.
Philippinen 2025 · Regie: Arvin Belarmino, Kyla Danelle Romero · tagalog.OmU · 15′
120 Minuten plus Moderation
Di 19. Mai 2026 • 20:45 Uhr im Cinema (kleiner Saal)
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Cinema Eintrittspreise: 6,50-10,00 Euro
Content Notes
VULTURES – Aggressives Verhalten, Konfliktsituationen nach Unfall, angespannte und potenziell gewaltsame Interaktionen.
ALI – Geschlechterrollen und -unterdrückung, Identitätskonflikt, sozialer Druck.
HYPERSENSIBLE – Psychische Belastung, Identitätssuche, surreale und potenziell irritierende Bilder.
I’M GLAD YOU’RE DEAD NOW – Familiäre Konflikte, Tod und verdrängte Vergangenheit, emotional belastende Themen.
DAMMEN – Bedrohliche Situation, unterschwellige Gewalt, angespannte Atmosphäre.
ARGUMENTS IN FAVOR OF LOVE – Tod und Trauer, existenzielle Themen, verstörende/surreale Darstellungen.
AGAPITO – Thematisierung von Ausbeutung und Arbeitsbedingungen, surreal-musikalische Inszenierung.
Kurzfilmsalon Shorts Attack
Die Tiere sind los
7 Filme in 88 Minuten
Schafe springen fröhlich singend durch Indien, Wasserschweine befreunden sich mit Küken und Enten sollte man nicht füttern. Kleintiere hopsen in einer turbulenten Parade und Hunde erobern die Theaterbühne. – Hält da tatsächlich jemand ein riesiges Krokodil zu Hause!?
DESI OON
Schafe springen und singen, denn die Deccani-Wolle erzählt von Traditionen und dem heiligen Band zwischen Mensch, Tier und Natur.
R: Suresh Eriyat
DER MIT DEM KROKODIL TANZT
Seit 40 Jahren leben sie in Ostdeutschland. Einer ist Mensch, der andere ein Brillenkaiman mit 1-Meter-Schwanz und Appetit auf Huhn.
R: Leonard Mann
CAPYBARAS
Eine Capybara-Familie sucht Schutz in einem Hühnerstall. Nicht allen Hühnern gefällt das, doch die Jungtiere freunden sich an.
R: Alfredo Soderguit
THE THIEF
Sein geliebter Hund ist weg! Der junge Mann gibt alles, um ihn im grönländischen Dorf zu finden, doch die Situation ist komplizierter als seine Vorstellungskraft.
R: Christoffer Rizvanovic Stenbakken
THE SMORTLYBACKS
Die Welt ist voll von erstaunlichen Wesen und fantastischen Reisen, wenn man genau hinschaut. Erst mal hinschauen und dann noch einmal genau.
R: Ted Sieger, Wouter Dierickx
SIT. PLAY. STAY.
Ein Theaterensemble probt Schneewittchen mit Hunden. Aus der Hundeperspektive wird der Blick auf die Machtverhältnisse gerichtet.
R: Cecilie Flyger Hansen
DUCKS
Ein ganz gewöhnlich schöner Tag im Park, bis Leute auf die Idee kommen, die Enten mit Brot zu füttern: KEINE GUTE IDEE!
R: AJ Jefferies
88 Minuten plus Moderation
Di 21. April 2026 • 20:45 Uhr im Cinema (kleiner Saal)
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Cinema Eintrittspreise: 6,50-10,00 Euro
Content Notes
DESI OON – Thematisierung von Tierhaltung und Mensch-Tier-Beziehungen, kulturelle und spirituelle Bezüge.
DER MIT DEM KROKODIL TANZT – Umgang mit Wildtieren in menschlicher Obhut, potenziell gefährliche Tierinteraktionen.
CAPYBARAS – Konflikte zwischen Tieren, leichte Spannungen innerhalb einer Tiergemeinschaft.
THE THIEF – Verlust eines Haustiers, emotionale Belastung, angespannte Situationen.
THE SMORTLYBACKS – Fantastische Elemente und ungewöhnliche Kreaturen, teils irritierende Szenen.
SIT. PLAY. STAY. – Darstellung von Machtverhältnissen (übertragen auf Tiere), inszenierte Tierperformances.
DUCKS – Chaotische Szenen mit Tieren, falscher Umgang mit Wildtieren (Füttern).
Kurzfilmsalon Shorts Attack
Oscar® Shorts 2026: Live Action
Fünf Kurzfilme zwischen Groteske, politischem Konflikt, Kneipenpoesie und Sci-Fi-Satire
Ein Historien-Epos um einen Heiratsantrag feiert die weibliche Periode, Plakate israelischer Geiseln konfrontieren einen palästinensischen Metzger, in einem Shopping-Sci-Fi ist Küssen verboten und Ohrfeigen ersetzen das Geld, und eine Witwe wird durch einen im Garten gelandeten Fußball gekickt.
JANE AUSTEN´S PERIODS DRAMA
Historien-Groteske
England, 1813. Miss Estrogenia bekommt während eines lang ersehnten Heiratsantrags ihre Periode. Mr. Dickley hält das Blut für eine Verletzung. Seine teure Ausbildung scheint lückenhaft.
USA 2024– R: Steve Pinder & Julia Aks – 13 min
BUTCHER´S STAIN
Supermarkt-Thriller
Samir, ein palästinensischer Metzger, der in einem israelischen Supermarkt arbeitet, wird beschuldigt, die Plakate mit den israelischen Geiseln im Pausenraum abgerissen zu haben.
Israel – R: Meyer Levinson-Bloun – 26 min
THE SINGERS
Kneipen-Poem
In der Verfilmung einer Kurzgeschichte von Ivan Turgenev aus dem 19. Jh. finden Gäste, die sich in einer Kneipe ihr Leid klagen, durch einen spontanen Gesangswettbewerb unerwartet zueinander.
USA 2025 – R: Sam Davis – 18 min
TWO PEOPLE EXCHANGING SALIVA
Shopping-Sci-Fi
In einer Gesellschaft, in der Küssen verboten ist und Menschen für Dinge bezahlen, indem sie Ohrfeigen erhalten, kauft Angine in einem Kaufhaus ein. Dort ist sie fasziniert von einer Verkäuferin.
Frankreich /USA 2024 – R: Natalie Musteata, Alexandre Singh – 36 min
A FRIEND OF DOROTHY
Generationen-Versöhnung
Die einsame Witwe Dorothy wird aus ihrem Alltag gerissen, als der Fußball des 17-jährigen JJ in ihrem Garten landet. Er darf ins Haus, und so lernen sie sich kennen.
England 2025 – R: Lee Knight – 21:30 min
Frankreich/USA/Israel/Großbritannien 2025 · OmU · 126′
Di 17. März 2026 • 20:45 Uhr im Cinema (kleiner Saal)
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Cinema Eintrittspreise: 6,50-10,00 Euro
Kurzfilmsalon Shorts Attack
Oscar® Shorts 2026: Animation
Von To-do-Listen und dem Hoffen auf ihr Ende
Von der Quelle zum Fluss schwimmend das Leben reflektieren. Vom verwaisten Bärenjungen und einem väterlichen Baum. Ein armer Junge verliebt sich in ein Mädchen, dessen Trauer sich in wertvolle Perlen verwandelt. Und: Drei Schwestern auf einer Insel droht Hausvermietung.
PAPILLON (Butterfly)
Schwimm-Reflektion
Ein Mann schwimmt im Meer. Die Geschichte führt von der Quelle zum Fluss, vom Wasser in Planschbecken zu dem in Schwimmbädern, vom Konzentrationslager zu den Traumstränden.
Frankreich 2024 · R: Florence Miailhe · 15′
FOREVERGREEN
Bär-Abenteuer
Ein fröhliches Abenteuer mit einem verwaisten Bärenjungen und einem väterlichen Baum nimmt eine Wendung, als das Junge von der Verlockung leichter Beute in Versuchung geführt wird.
USA 2025 · R: Nathan Engelhardt & Jeremy Spears · 13′
THE GIRL WHO CRIED PEARLS
Puppen-Märchen
In Montreal, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, verliebt sich ein armer Junge in ein Mädchen, dessen Trauer sich in Perlen verwandelt. Er verkauft sie an einen skrupellosen Pfandleiher, der aber giert nach mehr.
Kanada 2025 · R: Chris Lavis & Maciek Szczerbowski · 17′
THE THREE SISTERS
Insel-Dasein
Drei Schwestern leben auf einer abgelegenen Insel, jede in ihrem eigenen kleinen Haus. Eines Tages sind sie gezwungen, eines der Häuser zu vermieten. Da kommt dann Bewegung in die Bude.
Zypern 2024 · R: Timur Kognov · 14:30′
RETIREMENT PLAN
Wunsch-Konzert
Was tun, wenn man endlich aufhört zu arbeiten! Rays Reise durch die eigenen Wünsche, durch To-do-Listen führt zum Hoffen auf ein Ende der Listen und der Unruhe.
Irland 2024 · R: John Kelly ·
7′
Frankreich/USA/Kanada/Zypern/Irland 2024/2025 · OmU · 67′
Di 31. März 2026 • 20:45 Uhr im Cinema (kleiner Saal)
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Cinema Eintrittspreise: 6,50-10,00 Euro
Content Notes
PAPILLON (Butterfly) – Thematisierung von Konzentrationslager und historischer Gewalt, existenzielle und emotionale Belastung.
FOREVERGREEN – Tier in Gefahr, Verlust/Verlassenheit, Jagdverhalten (thematisiert).
THE GIRL WHO CRIED PEARLS – Ausbeutung und Gier, emotionale Belastung, düstere Märchenelemente.
THE THREE SISTERS – Soziale Isolation, zwischenmenschliche Spannungen, Veränderung eingefahrener Lebensweisen.
RETIREMENT PLAN – Existenzielle Fragen, innere Unruhe und Sinnsuche.



















































