| Monatsprogramm Juni/Juli |
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Guten Tag,der Sommer bringt bei uns Filme über Menschen auf der Suche nach Freiheit, Nähe und dem eigenen Platz in der Welt – mal zärtlich, mal politisch, mal herrlich absurd. Zwischen queeren Sommernächten in Brooklyn, rivalisierenden Schwestern, palästinensischem Hip-Hop und der verborgenen Musikszene Teherans erzählen unsere Reihen von Sehnsucht, Widerstand und Aufbruch.
Im QUEER MONDAY treffen schwarzer Humor und große Gefühle aufeinander: DONKEY DAYS erzählt von familiären Abgründen und verdrängten Konflikten, während DRUNKEN NOODLES durch einen schwebenden New Yorker Sommer voller Begehren und flüchtiger Begegnungen führt. Unsere LEINWANDBEGEGNUNGEN widmen sich der Musik als Ausdruck von Identität und Widerstand – in Gaza, im Westjordanland und im Untergrund Teherans. Mit RENDEZVOUS QUÉBEC setzen wir unsere Reise durch das Kino Québecs fort: von den experimentellen Kurzfilmen Caroline Monnets bis zum atmosphärischen Coming-of-Age-Drama FALCON LAKE. Im JÜDISCHEN LEBEN treffen Nachkriegsgeschichte und rabenschwarze Komödie aufeinander – mit DER RUF und BAD SHABBOS. Natürlich fehlen auch unsere Kurzfilmreihen nicht: SHORTS ATTACK bringt Sommerhitze, Fernweh und schräge Begegnungen auf die Leinwand, während der DEUTSCHE KURZFILMPREIS mit viel Witz auf die Absurditäten unserer Gegenwart blickt.
Wir wünschen gute Unterhaltung und einen schönen Sommer! Die Linsen | |
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 | | | | | Zwei Schwestern zwischen Rivalität, alten Wunden und einer rätselhaften Spurensuche
DONKEY DAYS erzählt von zwei Schwestern, die ihr Leben lang gegeneinander ausgespielt wurden. Als Anna – queer und unangepasst – und die scheinbar erfolgreiche Charlotte ins Elternhaus zurückkehren, brechen alte Konflikte und verdrängte Geheimnisse wieder auf. Zwischen Familienchaos, versteckter Asche und einer rätselhaften Eselfarm beginnt eine ebenso absurde wie emotionale Spurensuche.
Rosanne Pels schwarzhumorige Familiengeschichte verbindet bissigen Witz mit großer Genauigkeit für verletzte Beziehungen, Rollenbilder und die komplizierte Nähe zwischen Schwestern. Ein Cringe-Fest mit Herz und starkem Cast. | Niederlande/Deutschland 2025 · R & Db: Rosanne Pel · dt./engl./niederl. OmU · 108‘ Mo 8.6. · 20:30 Uhr | Mo 8.6. · 20:30 Uhr im Cinema   | | | | |
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 | | | | | Urlaubsgefühle: Sonnenbrand, Hitze und Mückenalarm
Der neue Kurzfilmsalon Shorts Attack schickt in sieben Kurzfilmen einmal um die Welt: an den Strand, in den Trabi-Urlaub der 80er, an einen Brunnen im Tschad oder mitten hinein in schlaflose Nächte mit summenden Mücken. Zwischen Animation, Dokumentation und sommerlichem Chaos geht es um Hitze, Sehnsucht, Familienkonflikte und kleine Fluchten aus dem Alltag.
Mal poetisch, mal absurd, mal herrlich komisch – SONNENBRAND & MÜCKENSTICH versammelt 85 kurzweilige Minuten voller Sommerstimmung, Fernweh und schräger Begegnungen. | 7 Filme · 85 Minuten plus Moderation · OmU/dF | Di 9.6. · 20:45 Uhr im Cinema   | | | | |
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 | | | | | Hip-Hop als Stimme gegen Besatzung, Ausgrenzung und Sprachlosigkeit
SLINGSHOT HIP HOP begleitet junge palästinensische Rapperinnen aus Gaza, dem Westjordanland und Israel, die Musik zu ihrem Ausdruck von Widerstand, Identität und Freiheit machen. Im Zentrum stehen Künstlerinnen wie die legendäre Gruppe DAM, das Rap-Trio PR aus Gaza sowie junge Frauen, die sich ihren Platz in der Szene erkämpfen.
Regisseurin Jackie Reem Salloum verbindet persönliche Geschichten mit politischer Realität und zeigt, wie Hip-Hop Grenzen, Checkpoints und Mauern überwindet. Ein kraftvoller Dokumentarfilm über Musik als Überlebensstrategie und kulturellen Widerstand. | USA 2008 · R, B & K: Jacqueline Reem Salloum · arab. OmeU · 80′ | Mi 17.6. · 18:00 Uhr im Cinema   | | | | |
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 | | | | | Erzählungen der indigenen Bevölkerung Quebècs
Die Kurzfilme von Caroline Monnet verbinden die Narrativen der indigenen Bevölkerung Québècs mit der Bildsprache des Experimentalfilms. In hypnotischen Collagen, dokumentarischen Beobachtungen und poetischen Erzählungen entstehen eindrucksvolle Werke über Identität, Gemeinschaft, Kolonialgeschichte und kulturelle Selbstbehauptung.
Die gemeinsam mit der Künstlerin zusammengestellte Auswahl versammelt zehn Arbeiten zwischen 2009 und 2025 – von persönlichen Traumata und weiblicher Stärke bis zu Ritualen, Tanz und futuristischen Visionen indigener Gegenwart. | Kanada 2026 · R: Caroline Monnet · gesamt 79′ | Di 23.6. · 18:00 Uhr im Cinema   | | | | |
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 | | | | | Hoffnung auf Versöhnung und das Fortleben alter Strukturen
1948 kehrt der jüdische Professor Mauthner nach Jahren des Exils in den USA nach Deutschland zurück, um wieder an einer Universität zu lehren. Doch der erhoffte Neuanfang wird von Antisemitismus, Ablehnung und den Intrigen ehemaliger Mitläufer überschattet.
Mit seinem semi-autobiografischen Drehbuch schuf Fritz Kortner eines der eindringlichsten filmischen Zeugnisse deutscher Remigration. DER RUF erzählt präzise und psychologisch fein von Heimatverlust, Verdrängung und den langen Schatten des Nationalsozialismus in der Nachkriegsgesellschaft. | Deutschland 1949 · R: Josef von Báky · Db: Fritz Kortner · ab 12 J. · 104‘ | So 28.6. · 17:00 Uhr im Cinema   | | | | |
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 | | | | | Scharfer Humor, gesellschaftliche Widersprüchen und absurde Rituale
Dieses Programm zum Deutschen Kurzfilmpreis 2026 versammelt fünf nominierte und ausgezeichnete Kurzfilme über die Absurditäten unserer Gegenwart. Zwischen Animation, Dokumentar- und Experimentalfilm erzählen sie von Menschen, die an gesellschaftlichen Erwartungen, Bürokratien und inneren Konflikten reiben – mal poetisch, mal politisch, mal herrlich schräg.
Ob eine iranische Geflüchtete über Selbstbestimmung nachdenkt, Arbeitsmigration und rassistische Gewalt aufeinandertreffen oder ein Straßenkehrer allabendlich Toast Hawaii zelebriert: Diese Filme blicken mit Witz, Präzision und großer Eigenwilligkeit auf die Welt.
Weitere Filme des Deutschen Kurzfilmpreises zeigen wir im September und Dezember. | 5 Filme · 85 Minuten plus Moderation · OmU/dF | Mo 6.7. · 18:00 Uhr im Cinema   | | | | |
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 | | | | | Zwischen queerer Kunst, flüchtigen Begegnungen und der Sehnsucht nach Nähe
Ein heißer Sommer in New York: Während der Student Adnan in Brooklyn die Wohnung seines Onkels hütet und in einer Galerie arbeitet, holen ihn Erinnerungen an eine frühere Affäre mit dem Künstler Sal Salandra ein. Zugleich treiben ihn neue Begegnungen mit dem jungen Kurier Yariel und die Nachwirkungen seiner großen Liebe zu dem Schriftsteller Iggie durch die Nächte der Stadt.
Mit großer Sinnlichkeit erzählt DRUNKEN NOODLES von Begehren, queerer Kunst und den fließenden Grenzen zwischen Realität und Fantasie. Regisseur Lucio Castro schafft einen schwebenden Sommerfilm voller Intimität, Sehnsucht und emotionaler Tiefe. | USA/Argentinien 2025 · R & B: Lucio Castro · engl./span. OmU · 82‘ | Mo 13.7. · 20:30 Uhr im Cinema   | | | | |
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 | | | | | Wo im Iran verbotene Musik gespielt wird
Nach einer Gefängnisstrafe träumen die jungen Musiker Ashkan und Negar davon, mit ihrer Musik frei leben zu können. In den Kellern, Hinterhöfen und auf den Dächern Teherans suchen sie nach Bandmitgliedern, organisieren heimliche Konzerte und hoffen auf eine Flucht nach London.
Mit großer Energie und dokumentarischer Nähe zeigt NO ONE KNOWS ABOUT PERSIAN CATS die verborgene Musikszene des Iran – zwischen Repression, Kreativität und dem Wunsch nach Freiheit. Regisseur Bahman Ghobadi drehte ohne offizielle Genehmigung mitten im Untergrund Teherans und schuf so ein authentisches Porträt einer jungen Generation im Widerstand. | USA 2008 · R, B & K: Jacqueline Reem Salloum · arab. OmeU · 80′ | Mi 22.7. · 18:00 Uhr im Cinema   | | | | |
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 | | | | | Familienchaos und eine Leiche im Badezimmer – eine schwarze Komödie
Ein gemeinsames Schabbat-Dinner soll die beiden Familien endlich zusammenbringen – doch dann liegt plötzlich ein Toter im Badezimmer. Während alle versuchen, religiöse Regeln einzuhalten und gleichzeitig den Abend zu retten, gerät die Situation immer weiter außer Kontrolle.
Mit rabenschwarzem Humor, pointierten Dialogen und viel Gespür für familiäre Abgründe erzählt BAD SHABBOS von Lügen, peinlichen Rettungsaktionen und eskalierendem Chaos. Regisseur Daniel Robbins verbindet jüdischen Alltag mit temporeicher Ensemblekomödie und liebevoller Boshaftigkeit. | USA 2024 · R & Db: Daniel Robbins · engl. OmU · 84‘ | So 26.7. · 17:00 Uhr im Cinema   | | | | |
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 | | | | | Erste Liebe, Sommeridylle und die Schatten der Adoleszenz
Der 13-jährige Bastien verbringt den Sommer mit seiner Familie an einem See in Québec und begegnet dort der älteren Chloé – geheimnisvoll, melancholisch und faszinierend zugleich. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam eine zarte, verschlüsselte Nähe, während über dem scheinbar idyllischen Ferienort eine unheimliche Stimmung liegt.
Mit ihrer Adaption des Comics von Bastien Vivès gelingt Regisseurin Charlotte Le Bon ein atmosphärisch dichtes Coming-of-Age-Drama über Begehren, Unsicherheit und die dunklen Seiten des Erwachsenwerdens. Gedreht auf 16 mm, entfaltet FALCON LAKE einen hypnotischen Sog zwischen Sommerromanze und Geistergeschichte. | Kanada/Frankreich 2022 · R: Charlotte Le Bon · Db: Charlotte Le Bon, François Choquet, Bastien Vivès · ab 12 J. · franz.OmU · 100′ | Di 28.7. · 18:00 Uhr im Cinema   | | | | |
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| | Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit e.V. | | | | Die Linse wird unterstützt vom 
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