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SUMMARY:A Body to Live In
LOCATION:Cinema\, Warendorfer Str. 45
DESCRIPTION:Fakir Musafar (1930–2018) war Fotograf\, Performancekünstler und eine der prägenden Figuren der modernen Body-Modification-Bewegung. Bereits als Jugendlicher begann er\, mit Piercings\, Fesselungen und Veränderungen des eigenen Körpers zu experimentieren und diese Erfahrungen fotografisch festzuhalten. Später verstand er auch Gender als etwas Veränderbares und beschrieb sich selbst als genderfluid.\n\nRegisseur Angelo Madsen nimmt Musafars Leben und umfangreiches Archiv zum Ausgangspunkt für eine Reise durch eine wenig bekannte queere Kulturgeschichte: von schwulen BDSM-Partys der 1970er-Jahre und den ersten Piercingstudios über die Radical Faeries und die AIDS-Krise bis zur Performancekunst. Weggefährt*innen wie Annie Sprinkle und Ron Athey erzählen von einer Szene\, in der die Arbeit am eigenen Körper auch zur Suche nach Identität\, Intimität\, Gemeinschaft und spiritueller Erfahrung wurde.\n\nDabei betrachtet der Film seinen Protagonisten keineswegs unkritisch. Auch die Aneignung spiritueller und kultureller Praktiken und die damit verbundene Frage nach kultureller Verantwortung werden thematisiert. Madsen vermeidet bewusst den sensationsheischenden Blick auf extreme Körperpraktiken: Ihn interessiert weniger\, was ein Körper aushalten kann\, als was Menschen durch ihren Körper erfahren und ausdrücken können.\n\nMehr Informationen: https://www.dielinse.de/queer-monday/#ABody
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