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9. Queerstreifen

Die lesbisch-schwulen Filmtage in Münster
von Mi 31. Oktober bis So 4. November 2007

Guten Tag!
 

Politisch wie selten und live wie nie kommen die 9. Queerstreifen daher.

Politisch: Zahlreiche Dokumentarfilme im Programm werfen einen Blick auf lesbisch-schwule Emanzipation heute und gestern. 
„Moskva Pride ‘06" schildert den Hass und das Unverständnis, mit denen Homosexuelle in Russland zu kämpfen haben. 
Der Film „Generation CSD" von Tom Rexi Weller schildert, wie der Christopher Street Day nach Deutschland kam und lässt Aktivistinnen und Aktivisten der ersten Stunde zu Wort kommen. 
In „The Bubble" erzählt Eytan Fox eine jüdisch-israelisch=muslimisch-palästinensische Romeo-und-Julian-Geschichte.

Live: Bei dieser Festivalausgabe gibt es nicht nur Konserven auf der Leinwand, sondern jede Menge leibhaftige Prominenz. 
Mirjam Müntefering
wird aus ihren Werken lesen. 
Hans Stempel
und Martin Ripkens werden ebenfalls lesen und aus ihrem mittlerweile 50 Jahre langen gemeinsamen Leben erzählen. 
Regisseurin Uli Bez hält einen Workshop und stellt ihren Filme über Anke Schäfer, die ebenfalls kommen wird, vor. Uli Bez gibt auch einen Workshop Praxis des Filmemachens.
Uli Meyer
aus Bremen hält zwei mediale Vorträge zu queeren Animes und Ingeborg Boxhammer, die renommierteste Expertin, zur lesbischen Filmgeschichte. 
Wir hoffen noch, dass Angelina Maccarone „Vivere" und Tom Rexi Weller sein Kurzfilmprogramm persönlich vorstellen, aber das wird sich leider erst kurzfristig entscheiden.

Die Spielfilme blicken in diesem Jahr nach Übersee „Un año sin amor" von Anahí Berneri erzählt von einem jungen aidskranken Poeten, der in der SM-Szene von Buenos Aires nach der Liebe sucht. Der australische Film „Tan Lines" lässt knackige Surfer auf der schwulen Welle reiten, und in der US-Komödie „Itty Bitty Titty Committee" findet die schüchterne Anna ihr Glück in einer radikalfeministischen Lesben-Guerilla.

Wir danken unseren SponsorInnen und AnzeigenkundInnen, ohne deren finanzielle Unterstützung die Queerstreifen nicht stattfinden könnten. 
Um unsere drohende Deckungslücke zu schließen, bieten wir dieses Jahr erstmals Queerstreifen-Soli-Eintrittskarten für alle Vorstellungen zum Preis von je 10 Euro an. Ansonsten bleiben die Preise wie 2002, 2003, 2005 und  2006 ...

Euch erwarten fünf Tage voller Spannung, Liebe, Spaß und Rührung.

Die Queergestreiften