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Alex Jürgen ist intersexuell. Das bedeutet, dass er/sie
von Geburt an nicht eindeutig in eine der zwei starren
Geschlechtskategorien hineinpasste. Das bedeutet jedoch auch,
dass er/sie als Kind zwangsweise einem Geschlecht 'zugeordnet'
und dann sein Körper dementsprechend 'angepasst' wurde. Im
Alter von zwei Jahren wurden ihm/ihr in einer sogenannten
'Geschlechtsangleichung' Penis und Hoden amputiert und eine
vaginale Plastik konstruiert, so dass er/sie schließlich als
Mädchen aufwächst.
Regisseurin Elisabeth Scharang begleitet Alex über
einen Zeitraum von drei Jahren. Ihr Dokumentarfilm beschränkt
sich nicht darauf, eine abweichende Form von Geschlechtlichkeit
und die mit ihr verbundenen Konflikte zu zeigen. Stattdessen
steht Alex' individueller Versuch der Selbstfindung im
Vordergrund.
Die Aufgabe der 'klassischen' Interviewform zugunsten eines
intimen und vertrauensvollen Zwiegesprächs ermöglicht dabei
offene Einsichten in eine Außenseiter-Existenz.
Links
» Offizielle
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TINTENFISCHALARM ·
Österreich 2005 · Regie und Drehbuch Elisabeth
Scharang · Mit Alex Jürgen, Elisabeth Scharang · ab 6 ·
107'
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