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Der 12-jährige Maxi lebt in den Slums von Manila. Er hat die
Rolle der früh verstorbenen Mutter übernommen: Für seine
kleinkriminellen Angehörigen führt er den Haushalt und
beschafft notfalls das nötige Alibi, um Geschwister oder Vater
vor der Verhaftung zu bewahren. Dass Maxi schwul ist, wird
akzeptiert. Geliebt und beschützt von den Verwandten ist er so
etwas wie der ruhende Pol der Familie. Das geht so lange gut,
bis Maxi sich in Victor verliebt. Der idealistische junge
Polizist weckt in Maxi die Hoffnung auf ein besseres Leben ohne
Kriminalität. Damit ist der Konflikt mit der Familie
vorprogrammiert …
Dass ein derart positiver und feinfühliger Film zum Thema
Homosexualität aus den katholisch geprägten Philippinen kommt,
ist eine echte Überraschung. Gedreht in dem Viertel, in dem der
Regisseur Auraeus Solito aufgewachsen ist, vermittelt der
Film ein authentisches Bild vom Alltag des Landes.
Neben vielen anderen Preisen wurde "Maximo Oliveros"
bei der diesjährigen Berlinale mit dem
Spielfilm-Teddy ausgezeichnet.
Links
» Trailer
bei youtube.com
» Offizielle
Film-Homepage [engl.]
» Internet
Movie Database
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THE
BLOSSOMING OF MAXIMO OLIVEROS · Philippinen 2005 · Regie
Auraeus Solito · Drehbuch Michiko Yamamoto · Mit Nathan Lopez, JR Valentin, Soliman
Cruz u.a. · ab 12 · tagalog.OmeU · 100'
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