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Ein schwules Schweizer Road Movie: Dieses Filmgenre gab es vor
"Hildes Reise" vermutlich noch nicht. Jetzt hat
Regisseur Christof Vorster es geschaffen.
"Hilde" war Martin Hilder. Er ist an den Folgen von
Aids gestorben. Sein Geld hat er seinem Ex-Lover Steff vermacht.
Mit der Auflage, dass Steff Hildes Asche in den Atlantik streut.
Dazu hat Steff jedoch keine Lust. Deshalb lässt er sich die
Urne von Hildes homophober Mutter abkaufen, die ihren Sohn
lieber im Familiengrab beerdigen will. Doch Hilde hatte noch
einen weiteren Liebhaber: Rex. Der ist wild entschlossen, ihren
letzten Wunsch zu erfüllen. Er stiehlt die Urne und macht sich
mit dem widerwilligen Steff auf die Reise ans Meer.
Regisseur Vorster ist ein emotionaler Film gelungen, der vor
allem das Thema Aids sensibel und ohne Klischees behandelt.
"Jawohl, man kann sich den Film von Christof Vorster auch
dann anschauen, wenn man nicht schwul ist - man sollte sogar, am
besten mit Frau, noch besser mit Affäre." (cineman, 2003)
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HILDES
REISE · Schweiz 2004 · Regie Christof Vorster
· Buch Gabriele Strohm, Christof Vorster · Kamera
Hans Meier · Mit Michael Finger, Heidi-Maria Gloessner,
Carlos Leal, Peter Rühring u.a. · 90' » Offizielle
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