Frl. Wommy Wonder ist Baden-Württembergs erfolgreichste
Solo-Travestiekünstlerin und seit ihrem Debütprogramm
"Traumexpress" (1991) "Phänomen und Kult"
im Ländle, wie der "Schwarzwälder Bote" analysiert.
Wommys Arbeitsbilanz der letzten fünfzehn Jahre summiert sich
auf über 2000 Auftritte, dreizehn abendfüllende
Theater-Programme sowie unzählige Gigs und Moderationen.
Das Geheimnis ihres Erfolgs? Nicht die Divenkopie ist das
Herzstück ihrer Auftritte, sondern die kabarettistischen
Pointen, die wie Salven aufs Publikum abgefeuert werden.
Und alles, darauf legt Frl. Wommy Wonder Wert, oberhalb der
Gürtellinie angesiedelt, direkt am Zwerchfell. Alles, was
darunter kommt, fällt unter den Sammelbegriff "endlos
lange Beine". Kein Wunder also, dass das Fräulein
inklusive High heels und Haarpracht problemlos die
2,30-Meter-Marke unter sich lässt.
Der Mann hinter der Frau, so viel sei verraten, heißt
Michael Panzer, zählt 36 Lenze und hat nun, ach, Theologie und
Germanistik in Tübingen studiert.

Der augenzwinkernde Kurzfilm HOY MAYA dreht sich um
alte Wunden, zweite Chancen und konspirative Friseure — mit
dem Soundtrack der Schweizer Frauenband Les Reines Prochaines:
Maya traut ihren Augen nicht: Bei einem unangemeldeten Besuch
in Carlos' Friseursalon steht die 70-jährige plötzlich vor
Charlotte, die sie seit über 50 Jahren nicht mehr gesehen hat.
Von ihren Erinnerungen überwältigt, ergreift sie zunächst die
Flucht.
Ausgezeichnet u.a. mit dem Panorama
Publikumspreis, 55. Berlinale Internationale
Filmfestspiele Berlin 2005
|
|
FRL. WOMMY WONDER
» Offizielle
Homepage
HOY MAYA
· CH 2004 · Regie Claudia Lorenz · Drehuch
Claudia Lorenz & Steven Hayes · Kamera Jutta Tränkle ·
Mit Heidi Diggelmann, Monica Gubser u.a. · schwyzerdt..OmeU · 12’
» Offizielle
Homepage
» Internet
Movie Database
|