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Guten Tag,
nun hat es doch mal wieder geklappt: Das Programm für die
Queerstreifen steht! Wie jedes Jahr waren wir auch in diesem
Sommer aufgeregt und dachten, wir würden nicht genügend gute
Filme für die Filmtage bekommen und müssten die Queerstreifen
auf ein, zwei Tage reduzieren. Nicht, dass es nicht genügend
Filme geben würde. Zum einen zicken aber die
Weltvertriebs-Rechte-Inhaber rum (nur einen Teil der Filme
bekommen wir von deutschen Filmverleihern, den Rest müssen wir
aus dem Ausland holen) und wollen zum Teil Unsummen von Geld
haben, zum anderen wollen wir ja nicht nur Filme im Original
ohne Untertitel spielen.
Nun gibt es seit diesem Jahr "QueerScope
- Independent German Queer Filmfestivals", den Verbund
befreundeter Festivals. Dadurch wurde uns vieles einfacher
gemacht und wir konnten Filme zum guten Preis bekommen (Dank an
dieser Stelle besonders an Isabel Rodde von den
"Perlen", Hannover).
Als wir die letzten Wochen gemeinsam die Texte Korrektur
lasen, mussten wir feststellen, dass jahrzehntelange schwule
Sozialisation und gute Beziehungen zu Lesben nicht unbedingt
reicht, sich mit allen Aspekten lesbischen Lebens auszukennen.
Es geht um die Abkürzung KV (im Text zur Eröffnungsveranstaltung).
In einer kleinen Umfrage unter vier Schwulen kannte nur einer
die wahre Bedeutung. Die drei anderen meinten, KV würde a)
für Krankenversicherung (kam vom Unternehmer), b) für Köchel-Verzeichnis
(kam vom Kulturredakteur) und c) für "irgendwas mit
Kaviar und Geschlechtsverkehr" (kam vom sexuiert lebenden
Homo) kommen. Die Lösung wird hier natürlich nicht verraten.
Wer KV nicht kennt, sollte bei den Queerstreifen doch eine der
Lesben ansprechen.
Wir wünschen euch viel Spaß bei den Filmtagen!
Die
QUEERGESTREIFTEN
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