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Klassikfans kennen das: Bei den meisten Klavierkonzerten sitzt
zur Linken des Pianisten ein freundlicher Student oder eine
Studentin, um dem Virtuosen die Noten umzublättern. Oft sind
diese hübschen jungen Leute der heimliche Blickfang des Abends.
Genau damit spielt FOOD OF LOVE des spanischen Regisseurs
Ventura Pons.
Hier ist es der Musikstudent Paul, der dem berühmten
Tasten-Star Kennington bei einem Konzert in San Francisco zur
Seite steht. Und weil Paul attraktiver ist als die meisten Noten
von Brahms oder Beethoven, kommt es zu einer Liebesaffäre
zwischen Amerika und Europa. Dass Pauls Mutter Pamela nach der
Trennung von ihrem Ehemann ebenfalls in Gefühlswirrungen
steckt, macht die Sache nicht einfacher.
Ventura Pons schuf einen poetischen Film über das
Erwachsenwerden, der auf der letzten Berlinale gefeiert wurde.
"FOOD OF LOVE ist ein mustergültiger Künstlerfilm,
halb Farce, halb Drama, voller stilistischer Brüche und
letztlich doch eine runde Sache. Es gibt gefällige Momente, mit
denen man seine Tante aus Buxtehude erfreuen kann, und zugleich
gibt es auch Tabuverletzungen. Ventura Pons darf nicht länger
ein Geheimtipp bleiben. Sein Werk ist genauso interessant wie
das seiner Landsleute Pedro Almodóvar, Bigas Luna und Julio
Medem."
(Frank
Noack, filmforum Berlinale 2002)
» Internet
Movie Database
» Offizielle
Homepage des Regisseurs [engl.]
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MENJA DE AMOR · Spanien
2001 · Buch und Regie Ventura Pons · Kamera Mario
Montero · Mit Juliet Stevenson, Kevin Bishop, Paul Rhys,
Geraldine McEwan u.a. · 112' · engl. OF
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