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Das erste Mal - unzählige Filme drehen sich darum. Oft sind es
seichte Komödien mit sprechenden Gliedmaßen und lispelnden
Girlies. Vielleicht legte Regisseur Sébastien Lifshitz bei
"Presque Rien" deshalb so viel Wert auf eine
"anspruchsvolle" Erzählweise: Die romantische
Urlaubsliebe zwischen Mathieu und Cédric spielt gleichzeitig im
Sommer, Herbst und Winter, harte Schnitte und Sprünge fordern
die Fantasie des Zuschauers heraus. Ein Happy End für die
jungen Liebenden gibt es nicht.
Dennoch handelt es sich hier nicht um bemühtes
französisches Autorenkino, sondern um eine zauberhafte,
melancholische Coming-out-Geschichte, die eher vom
Erwachsenwerden als vom Schwulsein handelt. Denn, so der
Regisseur: "Jemanden auf seine Sexualität zu reduzieren,
ist langweilig."
Hauptdarsteller Stéphane Rideau spielte übrigens schon im
schwulen Klassiker "Wilde Herzen" mit.
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PRESQUE
RIEN in Internet Movie Database
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PRESQUE RIEN
· F 2000 · Regie Sébastien Lifshitz · Kamera
Pascal Poucet · Musik Perry Blake · Mit Jérémie
Elkaim, Stéphane Rideau, Dominique Reymond, Marie Matheron ·
100' |