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3. Queerstreifen

Die lesbisch-schwulen Filmtage in Münster
vom 25. - 28. Mai 2000 im Cinema

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Münster-Premiere:
Der Fögi ist ein Sauhund
Regie: Marcel Gisler

Der 16-jährige Benjamin hat sich unsterblich in den Leadsänger Fögi der Schweizer Rockband Minks verliebt. Er heuert bei ihnen als Roadie an und es dauert nicht lange und Benni und Fögi sind ein Paar. Für Benni ist es die erste große Liebe. Mit selbstloser Hingabe umschwärmt er seinen Lover, liest ihm jeden Wunsch von den Augen ab, ist bereit, für diese Beziehung alles zu geben. Der exzentrische Fögi hingegen ist von dem unschuldigen Kerlchen bald gelangweilt. Je vehementer er Benni von sich wegstößt, desto bedingungsloser klammert sich der Junge an den Star. Es beginnt ein sado-masochistisches Machtspiel mit unerbittlichen Konsequenzen …

Dass dieser Film keine Fallstudie für SozialarbeiterInnen geworden ist,
sondern ein verstörender Liebesfilm, dafür sorgen vor allem die sensiblen Schauspieler und das genaue Drehbuch, das nach dem 1979 erschienenen Kultbuch "Ter Fögi isch es souhung" von Martin Frank entstanden ist.

F. EST UN SALAUD CH/F 1998 · Regie: Marcel Gisler · Buch: Marcel Gisler und Rudolf Nadler · Kamera: Sophie Maintigneux · Produzentin: Ruth Waldburger · Musik: Rainer Lingk · Mit Frédéric Andrau, Vincent Branchet franz.OmU · 92'