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Do 29.10.09 · 19:00 Uhr
Eröffnung mit Kurzfilmen
Do 29.10.09 · 20:15 Uhr
DROOL
Do 29.10.09 · 22:15 Uhr
CLANDESTINOS - Die Rebellion beginnt jetzt!
Fr 30.10.09 · 17:00 Uhr
DAS ANDERE ISTANBUL
Fr 30.10.09 · 19:00 Uhr
Quer criminal - Lesbisch-schwule Krimilesung mit Corinna Waffender und Christoph Wildt
Fr 30.10.09 · 20:30 Uhr
CHEFs LECKERBISSEN
Fr 30.10.09 · 22:30 Uhr
PROHIBITED SENSES
Sa 31.10.09 · 15:30 Uhr
A DIFFERENT KIND OF
LOVE
Sa 31.10.09 · 16:45 Uhr
ANNA UND EDITH
Sa 31.10.09 · 18:15 Uhr
FIG TREES
Sa 31.10.09 · 20:15 Uhr
THE SECRETS
Sa 31.10.09 · 22:30 Uhr
SAFE ME
So 1.11.09 · 11:00 Uhr
BEFORE STONEWALL
So 1.11.09 · 13:00 Uhr
MULLIGANS
So 1.11.09 · 15:00 Uhr
Wird alles gut? Lesbisches Happy End im Spielfilm - Filmvortrag von Ingeborg Boxhammer
So 1.11.09 · 17:00 Uhr
20. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg präsentiert: Best of Hamburg LSF
So 1.11.09 · 19:00 Uhr
DAS FISCHKIND
So 1.11.09 · 21:00 Uhr
AN ENGLISHMAN IN NEW YORK

11. Queerstreifen

Die lesbisch-schwulen Filmtage in Münster
von Do 29. Oktober bis So 1. November 2009

Die Filmtage mit lesbisch schwulen queeren Kontext

Das Programm am 
So 1. November 2009

So 1. November — 11:00 Uhr
Before Stonewall

Mitreißende Doku über die lebische und schwule Bürgerrechtsbewegung in den USA vor 1970.

Jahrzehnte bevor der erste Christopher Street Day gefeiert wurde, gab es für Schwule und Lesben noch keine adäquate Bezeichnung - und etwas, das keinen Namen hatte, konnte folglich gar nicht existieren. 

Mit ihrem vielfach preisgekrönten "Before Stonwall" zeichnen Greta Schiller und Andrea Weiss die Geschichte des Sichtbarwerdens von Schwulen und Lesben in der amerikanischen Gesellschaft nach - ein lebendiges Dokument einer verborgenen Geschichte, voller Witz und Melancholie. 

"Before Stonewall" setzt mit Hilfe von Filmausschnitten und Fotos, vor allem aber mit Aussagen von "ordinary gay people" Anekdoten, Geschichten und Ereignisse so suggestiv zusammen, dass der Zuschauer meint, alles selbst erlebt zu haben. "Keine trockene Bestandsaufnahme, sondern eine lebendige, emotional geprägte Rückschau. Oder, wie es in der amerikanischen Presse kurz und knapp hieß: Roots for gays!"(zitty)

USA 1984 · Regie: Greta Schiller/Andrea Weiss/Robert Rosenberg · ab 16 J. · engl.OmU · 87'

So 1. November — 13:00 Uhr
Mulligans

  

Daddy hat sein Coming-out

Thea Gill ist ein Star der lesbisch-schwulen Filmszene, seit sie in der TV-Serie "Queer as Folk" Lindsay spielte, die blonde Schöne des dauerkrisengeschüttelten lesbischen Paars. 

In "Mulligans" schlüpft Thea Gill in die Rolle einer braven Hetera-Mutter, aber das verschafft ihr keine Ruhe. Die Krise bricht los, als ihr Sohn Tyler in den Sommerferien seinen College-Freund Chase mit ins Haus am See bringt. Chase hat keinen Spaß an bierseligen Party mit heißen Mädchen und verkündet der Familie bald, dass er schwul sei. Das nehmen alle recht gelassen hin, bis auf Nathan, der Gastvater. Denn hinter der Fassade des biederen Familienmenschen brodeln seit 20 Jahren geheime Wünsche. Bald gibt es im Ferienhaus nicht nur ein Coming-out, und eine verhängnisvolle Affäre nimmt ihren Lauf.

"Mulligans" ist kein intellektuelles Autorenkino, aber großartig aussehende Hauptdarsteller, handfestes Drama und eine Prise Erotik sorgen für erstklassige Unterhaltung.

Kanada 2008 · Regie: Chip Hale · Drehbuch: Charlie David · Kamera: Alice Brooks · Musik: Robert Buckley · Mit Nathan Davidson, Thea Gill, Charlie David · ab 0 J. · engl.OmU · 92'

Links 
» Offizielle Homepage
» Der Trailer bei Youtube

So 1. November — 15:00 Uhr
Wird alles gut? Lesbisches Happy End im Spielfilm - Filmvortrag von Ingeborg Boxhammer mit zahlreichen Filmausschnitten

Unterhaltsame Reise durch lesbische Filme mit glücklichem Ende

Was passiert eigentlich, wenn Lesben zueinander finden? Leben sie monogam oder "polyamourös"? Gründen sie eine Familie oder tauschen sie nach geraumer Zeit ihre Liebste gegen eine andere aus? 
Ingeborg Boxhammer spürt diesen Fragen in einem abwechslungsreichen Vortrag mit zahlreichen Filmausschnitten nach und zeigt konventionelle Glücksvorstellungen genauso wie alternative Gegenentwürfe, präsentiert harmonische, schwierige und ungewöhnliche Paare. (Lesbenfrühlingstreffen Köln 2009)

Die Autorin von "Das Begehren im Blick – Streifzüge durch 100 Jahre Lesbenfilmgeschichte" (2007) ist Mitbetreiberin des Portals www.lesbengeschichte.de.

So 1. November — 17:00 Uhr
20. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg präsentiert: 
Best of Hamburg LSF

Das Hamburger Festival präsentiert wieder das Beste des diesjährigen Festivals

Die "Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg" ist das professionellste der unabhängigen bundesdeutschen queeren Filmfestivals. Seit 1992 wird dort die URSULA vergeben. Sie ist der Kurzfilmpreis und heißt eigentlich "Unser Reizvollster Schwuler Und Lesbischer Amateurfilm".

 ‚Amateurfilme' sind die Preisträger heute in den wenigsten Fällen, Förderung brauchen die meisten FilmemacherInnen aber nach wie vor - deshalb ist die URSULA auch ein wichtiges Signal für den filmischen Nachwuchs. 
Die URSULA wird jedes Jahr in den Kategorien schwul, lesbisch und transgender vergeben. Die Preisträger bestimmt das Publikum. 
Deshalb können wir auch jetzt noch nicht sagen, welche Filme wir zeigen werden. 
Klar ist aber: Es werden die besten schwulen, lesbischen und Transgender-Kurzfilme von diesem Jahr sein!

Präsentiert vom Uni-AStA Lesbenreferat

So 1. November — 19:00 Uhr
Das Fischkind/ El nino pez

Die ungleiche Liebe zweier junger Frauen in Südamerika zwischen tragischen Geheimnissen und dramatischen Ereignissen

Lala (Ines Efron "XXY"), eine junge Frau aus einer wohlhabenden argentinischen Familie und die attraktive Guayi (Mariela Vitale), deren Haushälterin aus Paraguay, sind ein Liebespaar. Die beiden träumen von einem gemeinsamen Leben am Ypoá-See in Guayis Heimat. Doch dafür brauchen sie Geld, und so bestiehlt Lala immer wieder ihre Eltern.

Als sie endlich genug Geld beisammen hat, beginnt jedoch ein gefährliches Karrussell aus Liebe, Eifersucht und Wut, durch das ihre gemeinsamen Pläne zu scheitern drohen, als Lalas Vater, ein Richter, ermordet wird. Auch das Leben ihrer Familie wird dadurch zutiefst erschüttert.

Lala flieht schließlich aus Buenos Aires zum Ypoá-See, wo sie auf die Geliebte wartet, die ein dunkles Geheimnis mit sich trägt. In Ypoá wird Lala mit Guayis Vergangenheit konfrontiert, die mit der mythischen Gestalt des Fischkindes zusammenhängt, das der Legende nach die ertrunkenen Seelen zum Grund des Sees begleitet, eine Geschichte, die die Geliebte ihr immer wieder erzählt hatte. Doch Guayi kommt in Ypoá niemals an...

"El Niño Pez" ist ein betörend schöner, erotischer, spannender, märchenhafter und trauriger Film." (Nana A.T. Rebhan, arte.tv)

Argentinien/Spanien/Frankreich 2009· Regie und Drehbuch: Lucía Puenzo · Kamera: Rolo Pulpeiro · Musik: Daniel Tarrab · Laura Zisman · Andres Goldstein · Mit Inés Efron, Mariela Vitale, Pep Munne, Analdo Andre, Carlos Bardem u.a. · ab 0 J. · span.OmU · 35mm · 96'

Links 
» Offizielle Homepage mit Trailer

So 1. November — 21:00 Uhr
An Englishman in New York

Ein britischer Exzentriker stellt den Big Apple auf den Kopf

Quentin Crisp (1908 bis 1999) war ein Pionier des offen schwulen Lebensstils: Bereits in seiner Jugend kassierte er lieber Prügel als sich zu verstellen. 
Dem ungewöhnlichen Leben des spitzzüngigen Dandys wurde bereits 1975 mit "The Naked Civil Servant" ein filmisches Denkmal gesetzt, dessen unerwarteter Erfolg Crisp nach New York führte, ihm dort eine eigene Bühnenshow und den ersehnten Status als "Legal Alien" sicherte. 

Hier setzt das neue Biopic an, das durchaus als Fortsetzung gelten kann. Denn in der Hauptrolle verkörpert abermals John Hurt die Subkultur-Ikone. Der zentrale Konflikt des Films rankt sich um Crisps legendäre Äußerung, Aids sei "a fad", eine Modeerscheinung, wodurch er zur persona non grata avancierte. 

"Ein wichtiges Werk ist da gelungen über das Altern, über Würde, über den Preis der Autonomie und die Kunst, man selbst zu sein, zu bleiben und immer wieder zu werden (...) Also: Biopic at it's best" (Schnitt).

Großbritannien 2008 · Regie: Richard Laxton · Drehbuch: Brian Fillis · Kamera: Yaron Orbach · Musik: Paul Englishby· Mit John Hurt, Denis O' Hare, Jonathan Tucker, Swoozie Kurtz, Cynthia Nixon u.a. · engl.OF (evt. OmU)  · 74'

Links 
» Trailer bei Youtube