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So 1. November — 11:00
Uhr
Before Stonewall

Mitreißende Doku über die lebische und schwule Bürgerrechtsbewegung in
den USA vor 1970.
Jahrzehnte bevor der erste Christopher Street Day gefeiert
wurde, gab es für Schwule und Lesben noch keine adäquate
Bezeichnung - und etwas, das keinen Namen hatte, konnte folglich
gar nicht existieren.
Mit ihrem vielfach preisgekrönten "Before Stonwall"
zeichnen Greta Schiller und Andrea Weiss die
Geschichte des Sichtbarwerdens von Schwulen und Lesben in der
amerikanischen Gesellschaft nach - ein lebendiges Dokument einer
verborgenen Geschichte, voller Witz und Melancholie.
"Before Stonewall" setzt mit Hilfe von
Filmausschnitten und Fotos, vor allem aber mit Aussagen von "ordinary
gay people" Anekdoten, Geschichten und Ereignisse so
suggestiv zusammen, dass der Zuschauer meint, alles selbst erlebt
zu haben. "Keine trockene Bestandsaufnahme, sondern eine
lebendige, emotional geprägte Rückschau. Oder, wie es in der
amerikanischen Presse kurz und knapp hieß: Roots for gays!"(zitty)
USA 1984 · Regie:
Greta Schiller/Andrea Weiss/Robert Rosenberg · ab 16 J. ·
engl.OmU · 87'
So 1. November — 13:00 Uhr
Mulligans
Daddy hat sein Coming-out
Thea Gill ist ein Star der lesbisch-schwulen Filmszene,
seit sie in der TV-Serie "Queer as Folk" Lindsay
spielte, die blonde Schöne des dauerkrisengeschüttelten
lesbischen Paars.
In "Mulligans" schlüpft Thea Gill in die Rolle einer
braven Hetera-Mutter, aber das verschafft ihr keine Ruhe. Die
Krise bricht los, als ihr Sohn Tyler in den Sommerferien seinen
College-Freund Chase mit ins Haus am See bringt. Chase hat keinen
Spaß an bierseligen Party mit heißen Mädchen und verkündet der
Familie bald, dass er schwul sei. Das nehmen alle recht gelassen
hin, bis auf Nathan, der Gastvater. Denn hinter der Fassade des
biederen Familienmenschen brodeln seit 20 Jahren geheime Wünsche.
Bald gibt es im Ferienhaus nicht nur ein Coming-out, und eine
verhängnisvolle Affäre nimmt ihren Lauf.
"Mulligans" ist kein intellektuelles Autorenkino,
aber großartig aussehende Hauptdarsteller, handfestes Drama und
eine Prise Erotik sorgen für erstklassige Unterhaltung.
Kanada 2008 · Regie:
Chip Hale · Drehbuch: Charlie David · Kamera:
Alice Brooks · Musik: Robert Buckley · Mit Nathan
Davidson, Thea Gill, Charlie David · ab 0 J. · engl.OmU · 92'
Links
» Offizielle
Homepage
» Der Trailer bei Youtube
So 1. November — 15:00
Uhr
Wird alles gut? Lesbisches Happy End
im Spielfilm - Filmvortrag von Ingeborg Boxhammer mit zahlreichen
Filmausschnitten

Unterhaltsame Reise durch lesbische Filme mit glücklichem
Ende
Was passiert eigentlich, wenn Lesben zueinander finden? Leben
sie monogam oder "polyamourös"? Gründen sie eine
Familie oder tauschen sie nach geraumer Zeit ihre Liebste gegen
eine andere aus?
Ingeborg Boxhammer spürt diesen Fragen in einem
abwechslungsreichen Vortrag mit zahlreichen Filmausschnitten nach
und zeigt konventionelle Glücksvorstellungen genauso wie
alternative Gegenentwürfe, präsentiert harmonische, schwierige
und ungewöhnliche Paare. (Lesbenfrühlingstreffen Köln 2009)
Die Autorin von "Das Begehren im Blick – Streifzüge durch
100 Jahre Lesbenfilmgeschichte" (2007) ist Mitbetreiberin des
Portals www.lesbengeschichte.de.
So 1. November — 17:00
Uhr
20. Lesbisch Schwule Filmtage
Hamburg präsentiert:
Best of Hamburg LSF

Das Hamburger Festival präsentiert wieder das Beste des
diesjährigen Festivals
Die "Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg" ist das
professionellste der unabhängigen bundesdeutschen queeren
Filmfestivals. Seit 1992 wird dort die URSULA vergeben. Sie ist
der Kurzfilmpreis und heißt eigentlich "Unser Reizvollster
Schwuler Und Lesbischer Amateurfilm".
‚Amateurfilme' sind die
Preisträger heute in den wenigsten Fällen, Förderung brauchen
die meisten FilmemacherInnen aber nach wie vor - deshalb ist die
URSULA auch ein wichtiges Signal für den filmischen
Nachwuchs.
Die URSULA wird jedes Jahr in den Kategorien schwul, lesbisch und
transgender vergeben. Die Preisträger bestimmt das
Publikum.
Deshalb können wir auch jetzt noch nicht sagen, welche Filme wir
zeigen werden.
Klar ist aber: Es werden die besten schwulen, lesbischen und
Transgender-Kurzfilme von diesem Jahr sein!
Präsentiert vom
Uni-AStA Lesbenreferat
So 1. November — 19:00
Uhr
Das Fischkind/ El nino pez

Die ungleiche Liebe zweier junger Frauen in Südamerika
zwischen tragischen Geheimnissen und dramatischen Ereignissen
Lala (Ines Efron "XXY"), eine junge Frau aus
einer wohlhabenden argentinischen Familie und die attraktive Guayi
(Mariela Vitale), deren Haushälterin aus Paraguay, sind
ein Liebespaar. Die beiden träumen von einem gemeinsamen Leben am
Ypoá-See in Guayis Heimat. Doch dafür brauchen sie Geld, und so
bestiehlt Lala immer wieder ihre Eltern.
Als sie endlich genug Geld beisammen hat, beginnt jedoch ein
gefährliches Karrussell aus Liebe, Eifersucht und Wut, durch das
ihre gemeinsamen Pläne zu scheitern drohen, als Lalas Vater, ein
Richter, ermordet wird. Auch das Leben ihrer Familie wird dadurch
zutiefst erschüttert.
Lala flieht schließlich aus Buenos Aires zum Ypoá-See, wo sie
auf die Geliebte wartet, die ein dunkles Geheimnis mit sich
trägt. In Ypoá wird Lala mit Guayis Vergangenheit konfrontiert,
die mit der mythischen Gestalt des Fischkindes zusammenhängt, das
der Legende nach die ertrunkenen Seelen zum Grund des Sees
begleitet, eine Geschichte, die die Geliebte ihr immer wieder
erzählt hatte. Doch Guayi kommt in Ypoá niemals an...
"El Niño Pez" ist ein betörend schöner,
erotischer, spannender, märchenhafter und
trauriger Film." (Nana A.T. Rebhan, arte.tv)
Argentinien/Spanien/Frankreich
2009· Regie und Drehbuch: Lucía Puenzo · Kamera:
Rolo Pulpeiro · Musik: Daniel Tarrab · Laura Zisman ·
Andres Goldstein · Mit Inés Efron, Mariela Vitale, Pep
Munne, Analdo Andre, Carlos Bardem u.a. · ab 0 J. · span.OmU ·
35mm · 96'
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So 1. November — 21:00
Uhr
An Englishman in New York

Ein britischer Exzentriker stellt den Big Apple auf den Kopf
Quentin Crisp (1908 bis 1999) war ein Pionier des offen
schwulen Lebensstils: Bereits in seiner Jugend kassierte er lieber
Prügel als sich zu verstellen.
Dem ungewöhnlichen Leben des spitzzüngigen Dandys wurde bereits
1975 mit "The Naked Civil Servant" ein filmisches
Denkmal gesetzt, dessen unerwarteter Erfolg Crisp nach New York
führte, ihm dort eine eigene Bühnenshow und den ersehnten Status
als "Legal Alien" sicherte.
Hier setzt das neue Biopic an, das durchaus als Fortsetzung gelten
kann. Denn in der Hauptrolle verkörpert abermals John Hurt die
Subkultur-Ikone. Der zentrale Konflikt des Films rankt sich um
Crisps legendäre Äußerung, Aids sei "a fad", eine
Modeerscheinung, wodurch er zur persona non grata
avancierte.
"Ein wichtiges Werk ist da gelungen über das Altern,
über Würde, über den Preis der Autonomie und die Kunst, man
selbst zu sein, zu bleiben und immer wieder zu werden (...) Also:
Biopic at it's best" (Schnitt).
Großbritannien 2008 · Regie:
Richard Laxton · Drehbuch: Brian Fillis · Kamera:
Yaron Orbach · Musik: Paul Englishby· Mit John
Hurt, Denis O' Hare, Jonathan Tucker, Swoozie Kurtz, Cynthia Nixon
u.a. · engl.OF (evt. OmU) · 74'
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