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Fr 30. Oktober — 17:00
Uhr
Das andere Istanbul

Porträts junger schwuler Männer und Transsexueller im
Spannungsfeld zwischen europäischem Lebensstil und islamischen
Wurzeln
Döndü Kilic gibt einen Einblick in die
Auseinandersetzungen Schwuler, Bi- und Transsexueller
unterschiedlicher Ethnien und sozialer Schichten in einer
überwiegend schwulenfeindlichen Lebenswelt, mit der türkischen
Staatsmacht, dem Militär, der Gesellschaft, dem Militär, ihren
Familien und mit sich selbst. In verschiedenen Episoden sehen wir,
wie sich die Protagonisten mit ihrer Situation arrangieren oder
für ihre Rechte und ein selbstbestimmtes Leben kämpfen. Dabei
hat die Regisseurin intelligente und witzige Diskussionen
eingefangen.
Gezeigt wird z.B. Mehmet Tarhan, der nach einem
Gefängnisaufenthalt Ansprechpartner von Lambda Istanbul wurde,
ein Verein, der Demonstrationen organisiert und einen Treffpunkt
anbietet. Öykü, die erste Transsexuelle, die ihren Namen in der
Türkei vor Gericht ändern lassen durfte, setzt sich für die
Rechte Transsexueller ein. Bawer dagegen steht erst noch vor
seinem Coming-Out...
Deutschland 2008 · Regie:
Döndu Kilic · Drehbuch: Andreas Hug, Döndü Kilic · Kamera:
Vojtech Pokorny · Musik: Niklas Ramdohr · ab 12 J. ·
türkisch, englisch, niederl.OmdU · BetaSP · 83'
Links
» Trailer bei Youtube
» Das Presseheft
gibt es hier zum Download
Präsentiert von LIVAS und
organisiert und mitfinanziert vom Frauenkulturverein Münster e.V.
Fr 30. Oktober — 19:00 Uhr
Quer criminal - Lesbisch-schwule
Krimilesung mit Corinna Waffender und Christoph Wildt

Doppellesung mit Corinna Waffender und Christoph Wildt
"Tod durch Erinnern" und "Anleitung zum
Mord"
Corinna Waffender lässt in ihrer spannenden Story
zwischen Wirtschaftskrimi, Liebesgeschichte und Tagebuch die
Kriminalhauptkommissarin Inge Nowak bei ihren Ermittlungen in
Granada ein spätes Coming Out erleben.
Christoph Wildt stellt uns den schönen jungen Kommissar
Dominik Brentano vor, der in einem Mordfall in Berlin ermittelt,
ein rätselhaftes unveröffentlichtes Manuskript findet und
ungeahnt in einen tödlichen Wettlauf mit der Zeit gerät...
Präsentiert vom
Uni-AStA Schwulenreferat
Fr 30. Oktober — 20:30
Uhr
Chefs Leckerbissen

In Madrid bleibt die Küche nicht kalt
Zoff in der warmen Küche: Der schwule Koch Maxi ist schon
über alle Maßen gestresst, weil er in seinem schicken Madrider
Restaurant unbedingt einen Michelin-Stern ergattern will. Und sein
neuer Nachbar, ein heißer argentinischen Fußballer, ist noch
schärfer als jedes Chili con Carne. Doch da schlägt seine
Hetero-Vergangenheit zu. Denn so offen schwul Maxi heute auch
lebt, er war einmal verheiratet. Jetzt stehen seine beiden Kinder
auf der Matte. Und sein Teenager-Sohn findet den schwulen Papa
nicht so toll ...
Regisseur Nacho G. Velilla hat mit seinem ersten
Spielfilm sofort die Spitze der spanischen Kinocharts erobert.
Sein Hauptdarsteller Javier Cámara war durch Dreharbeiten
mit Pedro Almodóvar (als Krankenpfleger in "Sprich mit
ihr") bestens auf die schrille Rolle vorbereitet. Die
Kritiker fanden den Film sexy, scharfzüngig und voller Lacher
Spanien 2008 · Regie:
Nacho G. Velilla · Drehbuch: Nacho G. Velilla, Oriol Capel,
Antonio Sánchez, David Sánchez · Kamera: David Omedes ·
Musik: Juanjo Javierre · Mit Javier Cámara, Lola
Dueñas, Fernando Tejero, Benjamín Vicuña · ab 12 J. ·
span.OmU · BetaSP · 103'
Links
» Offizielle
Homepage mit Trailer vom Verleiher Pro-Fun
Fr 30. Oktober — 22:30
Uhr
Prohibited Senses (Sens Interdits)

Polizeithriller, Sozialdrama und Lovestory aus Belgien
Selin und Jennifer lieben sich heimlich. Selin kommt aus einer
traditionellen türkischen Familie und traut sich nicht dieser die
Wahrheit über ihre Gefühle zu erzählen. Kadir, ein Kumpel ihres
Bruders, verliebt sich in Selin, was ihre Eltern freut. Selin ist
hin und her gerissen zwischen den Zwängen ihrer traditionellen
Erziehung und ihren wahren Gefühlen, fügt sich aber scheinbar in
die von ihr geforderten Rolle. Das Drama nimmt seinen Lauf, als
Jennifer, die Hauptkommissarin ist, gegen Kadir als Kopf einer
Drogenbande ermittelt.
Prohibited Senses ist ein bewegendes Plädoyer für Respekt und
Toleranz, da er u.a. die unterschiedlichen Lebensentwürfe
türkischer Frauen zeigt. Die Drehbuchautorin und Regisseurin Sumeya
Kokten hat selber türkische Wurzeln und arbeitet als
Polizistin.
Belgien 2008 · Regie:
Sumeya Kokten · Drehbuch: Sumeya Kokten · Mit Serra
Erciyes, Valerie Muzzi, Edwiges Baily u.a. · ab 16 J. ·
frz..OmeU · DVD · 84'
Links
» Trailer bei Youtube
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