zurück zur Startseite...

der verein | aktuell | projekte & filmreihen | home

  intro
  aktuelles
  programm
  impressum
  fotos
  queerstart

10. Queerstreifen

Die lesbisch-schwulen Filmtage in Münster
von Do 30. Oktober bis So 2. November 2008

 

Do 30.10.

Fr 31.10. Sa 1.11. So 2.11.
11:00

Sebastiane
12:00        
13:00

 

    The Amazing Truth...
14:00        
15:00

  She's A Boy I Knew
16:00

 

  Be Like Others  
17:00

A Jihad For Love

  Hello Goodbye
18:00     Drifting Flowers  
19:00

Eröffnung

Straight-Jacket

  Quemar Las Naves 
20:00

Mein Freund aus Faro

  Vida de Familia  
21:00   Finn's Girl   Candy Rain 
22:00 Best of Hamburg LSF   Cowboy + Kaltmiete  
23:00

 

Hellbent    
So 02. November – 11:00 Uhr
Wiederaufführung
SEBASTIANE

Durchs Programm blättern:
Zurück | Vorwärts



Filmausschnitt bei youtube

 

Der erste und einzige Erotikfilm mit lateinischen Dialogen (Verleih)

Der bei seinem Kaiser Diokletian in Ungnade gefallene Gardist Sebastiane wird an einen isolierten Außenposten des Reichs verbannt. Die anderen Soldaten dort vertreiben sich in brütender Hitze die Zeit mit Schwertübungen, Schwimmen, Körperpflege und erotischen Spielen. In der aufgeheizten Situation gerät er in Konflikt mit dem sadistischen Hauptmann Severus, der heimlich in ihn verliebt ist. Da Sebastiane sich ihm verweigert und sich außerdem zum Christentum bekennt, wird er von seinen Kameraden mit Pfeilen erschossen.

Derek Jarman, der zuvor als Maler und Bühnenbildner auf sich aufmerksam gemacht, entwickelte den Film aus einer nicht ganz ernsthaften Idee 1975. Vorher hatte er nur ganz persönliche Super-8-Filme gedreht. Für ihn ging es in seinem ersten Spielfilm vor allem um Homosexualität: »Es ist vielleicht der erste Film überhaupt, der Homosexualität als gesellschaftliches Faktum herausstellt, das überhaupt nicht hinterfragt wird – als Antwort auf all die anderen Filme, in denen Heterosexualität als Normalität vorausgesetzt wird und ihrerseits niemals hinterfragt wird.«

GB 1976 · Regie und Drehbuch: Derek Jarman · Kamera: Peter Middleton · Musik: Brian Eno • Mit Leonardo Treviglio, Barney James, Neil Kennedy, Richard Warwick, Ken Hicks u.a. · latein.OmU · 85’