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Der erste und einzige
Erotikfilm mit lateinischen Dialogen (Verleih)
Der bei seinem Kaiser Diokletian in Ungnade gefallene Gardist
Sebastiane wird an einen isolierten Außenposten des Reichs
verbannt. Die anderen Soldaten dort vertreiben sich in
brütender Hitze die Zeit mit Schwertübungen, Schwimmen,
Körperpflege und erotischen Spielen. In der aufgeheizten
Situation gerät er in Konflikt mit dem sadistischen Hauptmann
Severus, der heimlich in ihn verliebt ist. Da Sebastiane sich
ihm verweigert und sich außerdem zum Christentum bekennt, wird
er von seinen Kameraden mit Pfeilen erschossen.
Derek Jarman, der zuvor als Maler und Bühnenbildner auf
sich aufmerksam gemacht, entwickelte den Film aus einer nicht
ganz ernsthaften Idee 1975. Vorher hatte er nur ganz
persönliche Super-8-Filme gedreht. Für ihn ging es in seinem
ersten Spielfilm vor allem um Homosexualität: »Es ist
vielleicht der erste Film überhaupt, der Homosexualität als
gesellschaftliches Faktum herausstellt, das überhaupt nicht
hinterfragt wird – als Antwort auf all die anderen Filme, in
denen Heterosexualität als Normalität vorausgesetzt wird und
ihrerseits niemals hinterfragt wird.«
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GB 1976 · Regie und
Drehbuch: Derek Jarman · Kamera: Peter Middleton · Musik: Brian
Eno • Mit Leonardo Treviglio, Barney James, Neil Kennedy,
Richard Warwick, Ken Hicks u.a. · latein.OmU · 85’
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