n „Drifting Flowers" wird die Geschichte dreier Frauen
erzählt, die auf der Suche nach sich selbst sind. Da ist die
achtjährige May, die die Eifersucht packt, als sie sieht, dass
ihre blinde Schwester Jing die jungenhafte Akkordeonistin Diego
küsst.
Zu einem anderen Zeitpunkt an einem anderen Ort lernen wir
Lily kennen, die an Alzheimer leidet. Ihr alter Freund Yen
besucht sie. Beide waren einst zur Tarnung miteinander
verheiratet. Sie nähern sich an und erneuern ihre Freundschaft,
jedoch ist Yen durch seine HIV-Erkrankung gezeichnet.
Dann treffen wir Diego wieder und sehen sie in Rückblenden
als Mädchen, das gegen die Traditionen der Familie ankämpft.
Und ein improvisierter Auftritt wird ihr Leben für immer
verändern …
Die Regisseurin Zero Chou gilt als eine der
wichtigsten VertreterInnen des taiwanesischen Kinos. Vergangenes
Jahr erhielt sie für ihren Film „Spider Lilies" auf der
Berlinale den Teddy für den besten Spielfilm.