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Von Steven zu Gwen –
Kanadischer Dokumentarfilm über ein Transgender-Comingout
Eltern verloren ihren Sohn, die Schwester ihren Bruder und
eine Frau ihren Mann, als Steven Haworth sich auf den Weg begab
und sich dem langen Verwandlungsprozess unterzog, der aus ihm
Gwen machen sollte, die Regisseurin dieses Films.
Gwen Haworth nutzt Archivmaterial und Animation, um ihre
Geschichte zu erzählen - und sie führt einige der wohl
nachdenklichsten und und zutiefst selbstreflexiven Interviews,
die es je zu diesem Thema gab: über den unterdrückten Schmerz
ihres Vaters, den unerschütterlichen Beistand ihres alten
Freundes Roari und der radikalen jüngeren Schwester Nicole,
aber auch über die schwierige Beziehung zu Ehefrau Malgosia.
Diese liebt die Person Gwen, aber sehnt sich körperlich nach
dem Mann, den sie einst geheiratet hat. Gwens Gefühle für
Malgosia jedoch sind nach ihrer äußerlichen Verwandlung die
gleichen geblieben.
Die Dokumentation geht weit über die bloße Darstellung der
körperlichen Verwandlung hinaus und entwickelt sich zu einer
bewegenden Geschichte über Verlust und bedingungslose Liebe.
Zudem ist der Film eine sehr persönliche Antwort von Gwen
Haworth auf die mediale Reduktion von Transgender: „Wenn
wir jemals aus dem ‘Repräsentationsghetto’ ausbrechen
wollen, in das Film & Fernsehen uns gesteckt haben, dann ist
es unerlässlich, dass wir die Kamera in die Hand nehmen und
anfangen, unsere eigenen Geschichten zu erzählen".
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Kanada 2007 · Regie,
Drehbuch, Kamera: Gwen Haworth · Musik: Daniel E. Moxon •
Mit Gwen Haworth, Malgosia Rawicz Mann, Colleen Haworth,
Roari Richardson, Thomas Haworth, Nicole Haworth u.a. · ab 0 J.
· engl.OmU · BetaSP ·70‘
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