Ein Thriller mit philosophischen Zwischentönen über
aberwitzige Banküberfälle, unmögliche Liebe und
abenteuerliche Flucht
Die Geschichte eines vielseitig begabten Mannes: Johann
Rettenberger, erfolgreicher Marathonläufer und
Serienbankräuber. Nüchtern und präzise misst er Herzfrequenz,
Belastung, Ausdauer und Effektivität - bei Trainingsläufen
ebenso wie bei den Banküberfällen, von denen er, aberwitzig
maskiert und mit einer Pumpgun bewaffnet vor der Polizei
flüchtet.
Er lebt unentdeckt mit seiner Freundin Erika in Wien, zieht
immer wieder aus, leidenschaftlich und gierig nach dem Trip, der
Bewegung und der Schönheit des Raubzugs, bis zu drei Mal an
einem Tag. Als er entdeckt wird, tragen ihn seine Beine vor
einem gewaltigen Polizeiaufmarsch davon.
Auf einem wahren, spektakulären Fall der österreichischen
Kriminalgeschichte beruht das Buch "Der Räuber" von
Martin Prinz, das Benjamin Heisenberg, nun verfilmt hat: Er
portraitiert den Räuber als Hochleistungssportler seines Fachs,
als Endorphin-Junkie, als Liebenden und Freiheitssucher, als
eine Art Naturphänomen, getrieben von einer inneren Energie.
Deutschland/Österreich 2009
· Regie: Benjamin Heisenberg · Drehbuch:
Martin Prinz, Benjamin Heisenberg · Kamera: Reinhold
Vorschneider · Musik: Lorenz Dangel • Mit Andreas
Lust, Franziska Weisz, Markus Schleinzer, Max Edelbacher u.a. ·
ab 12 J. · 98'
Filmtrailer bei youtube:
Am 2.3. zu Gast
im
Cinema:
Regisseurin Benjamin Heisenberg
Geboren 1974 in Tübingen. Er studierte 1993-2000 freie
Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste und von
1998-2005 Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und
Film in München. Heisenberg ist Gründer und Mitherausgeber der
Filmzeitschrift "Revolver". Sein preisgekröntes
Spielfilmdebüt "Schläfer" (Mo. 22. März o 19:00 Uhr
im Cinema) hatte 2005 in der Reihe "Un Certain Regard"
in Cannes Premiere.