zurück zur Startseite....

aktuelle kinowoche | vorschau | das cinema | cinematrix | home

:: Anfangszeiten und Onlinereservierung

Telefonische
Kartenvorbestellung
fon 0251.30300

Öffnungszeiten
der Kinokasse
mo ab 17:00
di-sa ab 15:00
so ab 10:45

Links
» Offizielle Homepage
» filmportal.de
» Internet Movie DB
» Linksammlung filmz

Presseschau
» www.angelaufen.de
» www.film-zeit.de

Das Herz von Jenin
Regie: Lior Geller, Marcus Vetter

Berührende Dokumentation um einen palästinensischen Vaters, der die Organe seines Sohnes israelischen Kindern spendete.

Ismael Khatibs 12-jähriger Sohn Ahmed wird 2005 im Flüchtlingslager von Jenin von Kugeln israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen. Nachdem die Ärzte im Krankenhaus nur noch Ahmeds Hirntod feststellen können, entscheidet der Palästinenser Ismael, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden und damit deren Leben zu retten. Zwei Jahre später begibt er sich auf eine Reise quer durch Israel, um diese Kinder zu besuchen. Eine schmerzhafte und zugleich befreiende Reise, denn durch die Kinder kommt Ismael auch seinem Sohn wieder ganz nah.

"Der israelische Filmemacher Leon Geller und der Deutsche Marcus Vetter rekonstruieren die Geschichte anhand von TV-Material und der Befragung von betroffenen Familien und anderen Beteiligten. Sie begleiten Ismael Khatib auf einer bewegenden Reise zu den Kindern, denen die Organe seines Sohnes das Leben retteten. 
Die Begegnungen mit den Familien führen zugleich das breite Spektrum der Probleme vor, die den Alltag israelischer Araber prägen. Der schwierigste Teil der Reise ist der Besuch bei dem jüdischen Siedler, der von beidseitiger Befangenheit, Unverständnis, aber auch tiefer Dankbarkeit seitens der jüdischen Familie bestimmt ist. 
[..] "Das Herz von Jenin" ist ein beeindruckendes Dokument, das auf der einen Seite die scheinbar unüberwindlichen Ressentiments zwischen Israelis und Arabern zeigt, die den Nahostkonflikt prägen. Auf der anderen Seite ist der Film aber auch ein Zeugnis dafür, dass Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft diesen Konflikt einmal überwinden könnten." (Film des Monats, Jury der evangelischen Filmarbeit)

Cinema for Peace Award 2009

Deutschland 2008 · Regie und Drehbuch: Lior Geller, Marcus Vetter · Kamera: Nadav Hekselmann · Musik: Erez Koskas · hebr./arab.OmU · ab 12 J. · 90'

Filmtrailer

Die Regisseure 
Marcus Vetter, 1967 in Stuttgart geboren, studierte European Business Management in Worms, Buenos Aires und Madrid. Nach einem Volontariat bei der Bavaria Film in München, absolvierte er das Aufbaustudium Medienwissenschaft/Medienpraxis an der Universität Tübingen. Seit 1994 ist Marcus Vetter als freier Redakteur und Dokumentarfilmer beim SDR und SWR tätig. Seine autobiografische Filmdokumentation "Mein Vater, der Türke" erhielt 2006 den Prix Europa für Dokumentarfilme. Für die Filme "Der Tunnel" (2000) und "Wo das Geld wächst" (2001) erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. 
Leon Geller wurde in New Jersey, USA, geboren und wuchs dort auf. Später zog er nach Israel und immatrikulierte sich an der Filmhochschule in Tel Aviv, wo er 2006 sein Studium beendete. Sein Abschluss-Kurzfilm gewann 14 internationale Preise und brachte ihm die Nominierung für einen Oscar der Academy of Motion Pictures Arts & Sciences. Er arbeitet zur Zeit für das israelische Fernsehen und an einem neuen Spielfilm.

nach oben

zurück zur startseite
email info@cinema-muenster.de