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( Die Linse )
Verein zur Förderung
kommunaler Filmarbeit e.V.
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| » Filme für eine Elite zu drehen ... ist nicht ein
Risiko, sondern eine Pflicht. Die wahre Antidemokratie ist die
Massenkultur: ein Autor ist also demokratisch, wenn er sich
weigert, für die Massenkultur zu arbeiten, und wenn er sich
'absondert', indem er für Menschen aus Fleisch und Blut
arbeitet. «
P.P. Pasolini
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ie Filmpalette jenseits des |
| großen,
kommerziellen Kinos ist immens. Die gesamte Bandbreite aufzuzeigen, ist
das Kernanliegen von ( Die Linse ). Der Verein
widmet sich den
Filmen, die in den großen Abspielstätten keinen Platz finden.
Die Filme, die wir zeigen, verstehen wir nicht als Ware, sondern als Kulturgut. Wir wollen kulturelle Filmarbeit leisten. |
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as Spektrum des
Programms |
| reicht vom sozialpolitisch engagierten bis zum künstlerisch ambitionierten Film, vom Film aus Kasachstan oder Togo bis zum deutschen Underground-Film,
vom Experimentalfilm bis zur Komödie, vom kurzen Einminüter bis zum Acht-Stunden-Film. |
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ilmwissenschaftliche,
film- |
| historische und -pädagogische Vorträge und Diskussionen sind Teil unserer Programmarbeit und nicht seine Ergänzung.
Film mit Ausstellungen, Büffet und Gesprächen zu verbinden, gehört zum Konzept.
Wir wollen Film in seinen gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturell-künstlerischen Kontext stellen.
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| Kino zum Zweck der Unterhaltung, Information, Kommunikation und Bildung: das ist die zentrale Funktion
unserer Arbeit.
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»Wir brauchen in Deutschland, ich will es gar nicht
leugnen, auf der einen Seite Filme, die Qualität mit
Publikums-Appeal verbinden, gelegentlich haben wir ja auch
solche. Aber wir brauchen auch Filme, die an die Entwicklung der
Formsprache des Kinos arbeiten, neue Horizonte, neue Erfahrungen
und neue Genres erschließen, die nicht primär gemacht werden,
um ein maximales Einspielergebnis zu erzielen, sondern deshalb,
weil ein Filmemacher oder Autor das Thema oder die Formsprache,
um die es geht, unbedingt zum Ausdruck bringen muss, aufgrund
seiner persönlichen Überzeugung. Wenn wir solche Filme aus
unserer filmischen Landschaft ausschließen, dann verödet und verkümmert
unsere gesamte Kinematografie.« |
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| Ulrich Gregor |
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