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Wie schon in den vergangenen Jahren besteht bei der sechsten
Auflage des Zivi-Filmfestivals im Cinema für Zivildienstleistende
die Möglichkeit, eine Woche lang ihrem Zivi-Job zu „entfliehen“
und sich Filme aus den unterschiedlichsten Genres anzuschauen, die
nicht in den gängigen Mainstream passen. Von schnell, spannend,
witzig über melancholisch bis politisch – für jeden Kinofreak
ist etwas Passendes dabei. Dabei geht es um die alten Themen:
Glaube, Liebe, Sinn, Beziehungen und Tod.
Auch für Nicht-Zivis sind die (vor-)mittäglichen
Filmvorstellungen zugänglich — zum Einheitspreis von 4,50
Euro.
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Filme und Termine:
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Montag
9. März
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Three
Burials — Die drei Begräbnisse des Melquidas
Estrada |
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| 14 Uhr |
"Neo-Western von und mit Tommy Lee Jones, der mit einer Leiche im Gepäck durch das Niemandsland zwischen den USA und Mexiko reitet. Lee Jones' beachtliches Regiedebüt ist ein Neo-Western mit klassischer Rache-Story, eingebettet in eine sozialkritische Betrachtung der Konflikte und kulturellen Auseinandersetzungen im mexikanisch-texanischen Grenzgebiet, verdientermaßen beim Filmfestival in Cannes gleich mit zwei Preisen bedacht - für das Beste Drehbuch und den Besten Hauptdarsteller." (Blickpunkt:Film) |
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Dienstag
10. März
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| 10 Uhr |
»Mit einem Humor schwärzer als schwarz schwankt dieser texanische Krimi der Brüder Coen zwischen reiner Metaphysik und schonungslosem chirurgischem Einblick und veranschaulicht mit Perfektion, was es heißt, „kaltblütig“ zu sein. Der Tod im Vormarsch mit der Sauerstoffflasche in der Hand lässt im Geist eine unauslöschliche Spur zurück. Meisterhaft.« (arte.tv) |
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| 14 Uhr |
Ang Lees außergewöhnlicher Western um eine Liebe gegen alle Widerstände: Der Rancher Ennis und der Rodeoreiter Jack sollen im Sommer 1963 zusammen in den Bergen Wyomings Schafe hüten. Doch sie kommen sich in der harten und rauen Berglandschaft viel näher, als es ihr konservatives Umfeld erlaubt. Ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen in Venedig und vier Golden Globes. |
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Mittwoch
11. März
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| 10 Uhr |
Spannend wie ein Thriller: die wahre Geschichte eines atemberaubenden Drahtseilakts. Am 7. August 1974 balancierte der Franzose Philippe Petit zwischen den Twin Towers des World Trade Centers in New York. James Marshs Dokumentarfilm erweckt Petits unglaubliches Abenteuer wieder zum Leben durch das Zeugnis aller beteiligten Konspiranten, die ein einmaliges und wunderschönes Kunststück schufen, das als "das künstlerische Verbrechen des Jahrhundert" in die Geschichte einging |
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Schmetterling
und Taucherglocke |
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| 14 Uhr |
Die Geschichte des früheren „Elle“-Chefredakteurs Jean-Dominique Bauby, der nach einem plötzlichen Schlaganfall nur noch das linke Augenlid bewegen konnte, schien für eine Verfilmung denkbar ungeeignet. Doch Multitalent Julian Schnabel entwarf zusammen mit Kameramann Janusz Kaminski ein bahnbrechendes visuelles Konzept, das Baubys Krankheit für den Zuschauer erfahrbar macht. Trotz seines schweren Sujets ist Schmetterling und Taucherglocke vor allem eines: Eine Liebeserklärung an das Leben. „Eine Erfahrung von bezwingender Schönheit und Poesie.“ (F.A.Z.) |
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Donnerstag
12. März
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| 10 Uhr |
Der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge – basierend auf realen Interviews und Ereignissen des Libanonkriegs: Seine traumatischen Erinnerungen verarbeitet der israelische Autor, Regisseur und Produzent Ari Folman in höchst ungewöhnlicher Form. Die Dokumentation mit vielen Gesprächen und Erinnerungen kommt als ästhetisch reizvoller Zeichentrickfilm daher. So verbinden sich surreale Albtraumbilder der Schuld mit dem Zeitgefühl der frühen Achtziger. "Aufregend, bewegend, allseitig klug." (Tagesspiegel) |
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| 14 Uhr |
Utopie oder bereits düstere Realität? Drei Jugendliche aus dem Armenviertel von Mexiko-City dringen in das von Mauern geschützte und privat überwachte Villenviertel "La Zona" ein. Der spontane Einbruch in eines der Luxushäuser geht schief und die leichtsinnigen Eindringlinge werden geschnappt. Doch nicht etwa von der Polizei, sondern vom aufgebrachten Mob werden die Jugendlichen gerichtet. Eine Hetzjagd ohne Erbarmen beginnt ... |
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Freitag
13. März
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| 10 Uhr |
Furioses, bewegendes Drama aus Belgien über einen Außenseiter zwischen Wirklichkeit und Online-Welt: Ben ist Autist und lebt in seiner eigenen Welt, in der er in seinem liebsten Onlinespiel „Archlord“ Heldentaten besteht. Der Alltag auf der Schule ist für den verschlossenen Jungen aber tägliche Höllenqual. Immer wieder wird er von seinen Mitschülern tyrannisiert… »„Ben X“ leistet einen exzellent umgesetzten Beitrag zu viel diskutierten Themen wie Toleranz und Gewalt im Alltag, Gewalt gegen „Andere“. Absolut sehenswert.« (ZDF aspekte)
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| 13:30 Uhr |
Der Berliner Elektronik Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Clubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung. Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod ... Von Hannes Stöhr ("Berlin is in Germany", "One Day in Europe") |
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