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Mo 30. Juli 2007 · 19:10 Uhr
Vortrag mit Diskussion mit Stefan Ulrich
vom katholischen Hilfswerk Misereror, Vertretern der
Schuldnerberatung aus Münster und der alternativen Bank "oikocredit"
aus Bonn
Die Diskussion über Armut und Armutsbekämpfung in den
Entwicklungsländern ist seit dem G8-Gipfel in Heiligendamm
verstärkt in den Medien präsent. Doch die Auswirkungen der
Globalisierung auf die Lebens- und Arbeitsprozesse bekommen auch
die Menschen in Deutschland immer mehr zu spüren.
Massenentlassungen sind nur ein Phänomen. Armut und
Verschuldung nehmen auch in Deutschland stetig zu. Über welches
Wissen müssen wir heute verfügen, um den extremen Folgen der
veränderten Arbeitswelt und der zunehmenden Schere zwischen arm
und reich zu begegnen? Können wir im "Norden" z.B. von
dem Konzept der indischen Grameen Bank lernen, die Mikrokredite an
sehr arme Menschen in Bangladesh vergibt, und die dafür 2006 mit
dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden ist? Welche
alternativen Armutsbewältigungsstrategien gibt es in Deutschland?
Der Film The
Rasheda Trust verfolgt den Weg einer jungen
Tagelöhnerin, die sich durch Darlehen zur Baumschulbesitzerin
hocharbeitet. Der 52-minütige Dokumentarfilm dient als
Gesprächsimplus für die anschließende Diskussion.

THE RASHEDA TRUST
· Schweiz 2006 · Regie Jürg Neuenschwander, Razia
Quadir · Kamera Pierre Mennel, Oliver Wills, Peter Hamman
· Schnitt Regina Bärtschi, Eliane Schott · bengaliOmU ·
52’
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