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Surname Viet, Given Name Nam
Regie: Trinh T. Minh-ha

"(...) In Surname Viet geht ebenso um den Prozeß der Übersetzung wie um Vietnam. Den 'Namen' Vietnam im Kontext der Übersetzung zu entwirren, heißt sich den vieldiskutierten Politics of Identity zu stellen  weibliche Identität, ethnische Identität, nationale Identität.

Wie bereits erwähnt, wirft Übersetzung Fragen nach Sprache, nach Macht und nach Bedeutung auf; oder in diesem Film  genauer gesagt  solche nach dem Widerstand der Frauen gegenüber dem sozio-symbolischen Auftrag als Mütter, Ehefrauen, Prostituierte, Krankenschwestern, Ärztinnen, Beamtinnen, staatliche Kader, Heldinnen der Revolution.

In der Politik der Konstruktion von Identität und Bedeutung fungiert Sprache als Übersetzung und/oder Film als Übersetzung notwendigerweise als ein Prozeß, in dem das Selbst die festen Grenzen verliert  eine beunruhigende und doch machtverleihende Praxis der Differenz." (Trinh T. Minh-ha, "Film as Translation. Interview mit Scott MacDonald", in:  Trinh T. Minh-ha, Framer framed, New York 1992,  132f.)

Surname Viet Given Name Nam, 1989, Farbe und schwarz-weiß, 108', Regie & Buch & Schnitt  Trinh T. Minh-ha Kamera Kathleen Beeler Inszenierung & Licht & Koproduktion Jean- Paul Bourdier mit Khien Lai, Ngo Kim Nhuy, Tran Thi Bich Yen, Tran Thi Hien, Lan Trinh, Sue Whitfield Verleih Cinenova, London

Mo 13.7.99, 20.15 Uhr

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