| Eine
postmoderne Vivisektion der ungarischen Gesellschaft
Ein Pfarrer tritt sein neues Amt in einem ungarischen Dorf an
und bringt die Mikrostruktur des Dorfes auseinander. Er rettet den
im Rollstuhl gefesselten und suizidgefährdeten Veteran und
freundet sich mit ihm an. Der Priester gibt auch einer jungen,
lungenkranken Frau neue Hoffnung, die ihren Mann verlässt, um in
Budapest in einer Punkband zu singen. Ihr Sohn, den sie im Dorf
zurücklässt, verbringt viel Zeit mit dem neu zugezogenen
Astrophysiker. Bald gibt es Gerüchte, dass der Pfarrer ein
Hochstapler sein könnte und Ermittlungen werden aufgenommen. Der
Rollstuhlfahrer und die lungenkranke Frau sterben. Der Pfarrer
flieht.
KUTYA ÉJI DALA · Ungarn 1983
· Regie: Gábor Bódy · Drehbuch: Sándor Erdélyi,
Gábor Bódy · nach einer Novelle von Vilmos Csaplár · Kamera:
Johanna Heer · Musik: László Vidovszky, Vágtázó
Halottkémek, A. E. Bizottság • Mit: Gábor Bódy,
András Fekete, János Derzsi , Marietta Méhes, Zsolt Gubala ,
Attila Grandpierre , Gabriella Seres u.a. · ung.OmU · 145' |