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Wim Wenders Werkschau

18 | Die Gebrüder Skladanowsky

Das Kino ist nicht auf einen Schlag erfunden worden, es hatte viele Vorläufer. Am 1. November 1895 zeigten im Berliner Variété „Wintergarten“ die Gebrüder Skladanowsky vor zahlendem Publikum ein Programm von 8 Filmschleifen. Schon 1892 hatten sie Bilder aufnehmen können, aber erst jetzt war es gelungen, auch einen Projektor zu bauen. Es war die erste Vorführung ihrer Art. Erst sechs Wochen später führten in Paris die Brüder Lumiére ihren Apparat vor, der allerdings besser war. Die Geschichte der Gebrüder, die Schausteller und Bastler, nicht Ingenieure waren, wird von Wenders in schwarzweiß nacherzählt. Dabei bediente er sich zum großen Teil einer Handkurbelkamera aus der Stummfilmzeit, in bester Slapstick-Tradition. Ein Interview mit der Tochter Max Skladanowskys bestätigt Authentizität.

»Wenders würdigt den heiteren Erfindergeist der Skladanowskys, indem er große Teile seiner subtilen, unterhaltsamen, verspielten Etüde selbst mit einer alten Kurbelkamera gedreht hat.« (FAZ Feuilleton)

BRD 1996 · Regie & Buch Wim Wenders zusammen mit Studierenden der HFF München · Kamera Jürgen Jürges · Mit Udo Kier, Nadine Büttner, Eugen Skladanowsky, Christoph Merg, Otto Kühnle, Lucie Hürtgen-Skladanowsky, Bodo Lang, Rüdiger Vogler, Alfred Szczot · 79’ · ab 0 J.

So 27.2., 11:00 Uhr + Mo 28.2. bis Mi 1.3. ca. 18:30 Uhr

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Die Gebrüder Skladanowsky@IMDb