| 12 | Bis ans Ende der Welt

Im Jahre 1999 verliebt sich eine junge Frau in einen Mann, der
auf einer gefährlichen Mission rund um die Welt reist. Mit
Hilfe eines Detektivs versucht sie, ihm auf den Fersen zu
bleiben und wird dabei ihrerseits verfolgt von einem Mann, der
sie liebt und beschützen will. Der Film ist eine
Liebesgeschichte, ein ultimatives Road-Movie rund um die Welt
und ein Science-fiction Film über die Möglichkeiten der
Wahrnehmung. Eine Reise in das Land der Träume …
BIS ANS ENDE DER WELT ist ein Meilenstein in der Geschichte
des europäischen Films; in Kalifornien wird man ihn vermutlich
hassen. Er ist nichts weniger als eine Summe abendländischer
Bildung, die sich nicht scheut, etwas einzufordern, das man auch
mit dem ganz aus der Mode geratenen Wort Herzensbildung
umschreiben müsste. Wenders möchte stilbildend sein, wie Wienes
CALIGARI, visionär wie Langs MABUSE und bilderbewusst
wie Murnaus NOSFERATU. Ich finde, es ist ihm gelungen.«
(Peter Buchka, in: Süddeutsche Zeitung)
D/F/Aus
1990/91 · Regie Wim Wenders · Buch Peter
Carey, Wim Wenders · Kamera Robby Müller · Musik
U2, Talking Heads, Lou Reed, T-Bone Burnett, Peter Gabriel, Can
u.a. · Mit William Hurt, Solveig Dommartin, Max von
Sydow, Sam Neill, Ernie Dingo, Rüdiger Vogler, Jeanne Moreau ·
179’ · ab 12 J.
Sa 12.2. & So 13.2.2000 ca. 17:30 Uhr
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