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Wim Wenders Werkschau

9 | Der Stand der Dinge

Der Film beginnt mit einem 'Film im Film': Nach einer Atomkatastrophe versuchen Überlebende das Meer zu erreichen, die Zone, in der man, so hoffen sie, noch leben kann. Am Strand bizarre Festungsbauten aus Beton. Alle Bewegungen, alle Hoffnung kommt zum Stillstand. Auch das Filmen des Films. Kein Geld, um weiterzudrehen. Der Produzent ist nicht auffindbar. Die Betonfestung wird zum einsamen Luxushotel an der portugiesischen Atlantikküste. 

Das Team ist zum Stillstand verurteilt, wartet, weiß nicht, was wird. Der Zustand des Untätigseins wird unerträglich. Der Regisseur flieht nacht Los Angeles, um den den Produzenten zu suchen. Doch der ist bankrott und auf der Flucht ... »Der Stand der Dinge handelt vom Zwang, Geschichten erfinden zu müssen für das Kino, während das Leben selten die bündige Form einer Anekdote annimmt.« (Die Zeit)

Der Film erhielt 1982 den Goldenen Löwen in Venedig, den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik und das Filmband in Gold.

D/F/E/NL/UK 1981  121', ab 12 J., R Wim Wenders B Wim Wenders, Robert Kramer K Henri Alekan, Martin Schäfer Musik Jürgen Knieper Mit Patrick Bauchau, Viva Auder, Isabella Weingarten, Samuel Fuller

Sa 5.2. & So 6.2.2000 ca. 18:30 Uhr

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Der Stand der Dinge@IMDb