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Wim Wenders Werkschau

5 | Falsche Bewegung

Ein Film nach Motiven aus Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre", keine übliche Literaturverfilmung. Wilhelm Meister möchte Schriftsteller werden, aber wie, so fragt er sich, solle das gehen, ohne Lust auf Menschen. So beginnt er mit seiner Wanderung, die gleichermaßen von Fern- und Heimweh geprägt ist. Sehnsucht nach dem Fremden und der Wunsch, nach Hause zu kommen, wo es aber doch zu eng und miefig ist, wechseln sich ab. Wim Wenders erhielt für diesen Film zum ersten Mal offizielle Anerkennung: Sechs Goldene Filmbänder (Regie, Buch, Kamera, Schnitt, Musik, und Darstellung!) schmücken den Film.

»Falsche Bewegung ist eine filmische Ich-Erzählung, formuliert mit objektiven Blicken. Man sollte auch den Blick auf Wilhelm, auf das Ich' der Geschichte, als Ich-Blick sehen. Wobei das nicht nur eine Konsequenz des inneren Monologs ist. Eher rührt das vom Zwang her, dass im Film alles, was vorkommt, mit dem Körper vorkommen muss ... « (Norbert Grob: Wenders)

D/E 1974/75, 104', ab 12 J., R Wim Wenders B Peter Handke K Robby Müller Musik Jürgen Knieper Produzent Bernd Eichinger  Mit Rüdiger Vogler, Hanna Schygulla, Hans-Christian Blech, Nastassja Kinski, Ivan Desny, Peter Kern, Marianne Hoppe, Lisa Kreuzer

So 23.1. ca. 11:00 Uhr, Mo 24.1. bis Mi 26.1.2000 ca. 18:30 Uhr

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Falsche Bewegung@IMDb