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Die Verfilmung eines Romans des peruanischen Autors Ciro Alegria.
Julian hat in einem Akt der Notwehr einen Großgrundbesitzer
umgebracht und ist dadurch zum Celedonio, zum Banditen geworden.
Simon Robles züchtet Hirtenhunde und verkauft diese an den Sohn
eines feudal herrschenden Grundbesitzers. Einen anderen schenkt er
seiner Enkeltochter, der er dann von Julian geraubt wird.
Auf diese Art knüpft sich eine Beziehung zwischen den
unterschiedlichsten Personengruppen, von denen der Film
erzählt.Es ist im Grunde die Geschichte von einer Hungersnot, die
Ende der 30er Jahre in Peru herrschte.
Über diese konkrete Geschichte hinaus zeichnet der Film die
sozialen Bedingungen, unter denen ein solches Ereignis sich zur
existentiellen lebensbedrohenden Katastrophe entwickelt. Der
Großgrundbesitzer hütet seine vollen Scheunen, lässt sie mit
dem Gewehr in der Hand verteidigen, bevor er auch nur einen Teil
davon an die Bauern abgibt.
Der Bandit wird am Ende vergiftet, viele Bauern bei dem Sturm
auf den Kornspeicher erschossen, die Hunde zerfleischen sich
gegenseitig, aber dann beendet ein Regen die große Trockenheit.
Eine Geschichte ohne Perspektive, beinahe resignativ, wenige
Zeichen nur der Hoffnung.
LOS
PERROS HAMBRIENTOS ·
Regie und Buch Pukara Cine · Kamera Kurt Rosenthal,
Lencina, César Pérez · Die meisten Darsteller/innen sind
Campesinos der Gemeinde Pariamarca und Mitglieder der
Künstlervereinigung von Cajamarca · 103'
Montag 11.12.00, ca. 18:45 Uhr
Dienstag 12.12.00, ca. 18:45 Uhr
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LOS PERROS HAMBRIENTOS in Internet Movie Database
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