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Kino der Welten - Japan

Willkommen zu Hause (Okaeri) [jap. OmU]

Makoto Shinozaki erzählt in seinem ersten Film die Geschichte eines jungen Paares, das seit drei Jahren verheiratet ist. Obgleich die beiden anscheinend ein geregeltes Leben ohne ernsthafte Probleme führen, vergrößert sich die Kluft zwischen ihnen immer mehr. 

Takashi, der Ehemann, ist Lehrer und arbeitet vom Abend bis in die späte Nacht und auch sonntags. Er hat ein ausgeprägtes Pflichtbewußtsein und die Tendenz, vor allem für seinen Beruf zu leben. Seine Frau Yuriko arbeitet nebenbei zu Hause als Stenotypistin. Sie versucht, die Zeit zu vergessen, als sie noch davon träumte, Pianistin zu werden. 

Takashi entgeht, wie sich in Yuriko allmählich ein Zustand der Angst entwickelt. Irgendwann findet er heraus, daß sie ihr gemeinsames Heim gegen eine Organisation verteidigt, die „eine große Verschwörung plant“. Schließlich stellt man Schizophrenie und Verfolgungswahn bei ihr fest. Takashi versucht, Yuriko von der Organisation zu befreien, die ein Konstrukt ihrer Phantasie ist… 

„Es herrschen die Farben der Fertighauswohnung vor: ein kühl-utilitaristisches Blau, modisches Weiß, unauffälliges Grau. Der Geist Bressons ist gegenwärtig in jedem Moment, in dem der Film erzählt, daß das äußere Leben nicht das wahre ist.“ (Donald Richie)

 

OKAERI · JAPAN 1995 · Regie und Buch Makoto Shinozaki · Kamera Osamu Furuya · Mit Susmu Terajima, Miho Uemura, Shoichi Komatsu, Tomio Aoki, Ayaka Horie, Taro Suwa · 99'

Montag 02.10.00, ca. 18:45 Uhr
Dienstag 03.10.00, ca. 18:45 Uhr

Links
OKAERI in Internet Movie Database

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