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Chung Cu behandelt die zehn Jahre nach der Wiedervereinigung
Nord- und Südvietnams. Die Befreiungsarmee beschließt, ein Hotel
als Bleibe für ihr Führungspersonal zu nutzen. Tham, der
vormalige Portier, wird als Hausmeister eingestellt. Bald sind die
Wohnungen von leitenden Armeeangehörigen samt Familien bezogen.
Sie leben wie eine Familie zusammen. In dieser Atmosphäre des
Zusammenhalts entstehen Beziehungen, Kinder wachsen heran. Als die
Bewohner sich endlich eigene Häuser kaufen können, gehen alle
getrennte Wege und lassen Tham einsam zurück. Am Ende steht das
Hotel zum Abriss.
"Die Stärke des Films liegt in seiner Menschlichkeit.
Auch ist die Zeichnung der Charaktere weder platt noch
schematisch. Sie reden von Revolution, doch ihr Leben verändert
sich nicht. Ihr Schicksal ist untrennbar mit dem Wachstum der
vietnamesischen Wirtschaft verflochten. Nur Tham bleibt ein nicht
zu beeinflussender Beobachter." (Y. Yahiro)
CHUNG
CU · Vietnam/Frankreich 1998 · Regie und Buch
Viet Linh, nach der Novelle 'Chung Cu' von Nguyen Ho · Kamera
Hai Bao · Schnitt Thien Huong · Mit Mai Thanh,
Hong Anh, Don Duong, Quyen Linh, Minh Trang, Kim Xuan u.a. ·
vietn.OmeU · 90'
Sa 22. September und So 23. September jeweils ca. 18:45 Uhr
Links
CHUNG
CU in Internet Movie Database
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