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23 - Nichts ist
so wie es scheint
Regie: Hans-Christian Schmid

Hannover im Jahr 1986. Der 19-jährige
Karl Koch findet sich in der undurchsichtigen Welt der Erwachsenen
nicht zurecht. Er glaubt, dass die politischen Zentren von wenigen
Mächtigen kontrolliert werden, ähnlich wie in seinem
Lieblingsroman "Illuminatus!". Dessen Helden, dem
Rebellen Hagbard Celine, eifert Karl nach.
Auf seinen nächtelangen Streifzügen durch
geheime Datennetze taucht er ein in eine Welt aus
Industriespionage, KGB und Kokain, in der die Grenzen zwischen
Fiktion und Wirklichkeit bald fließend werden. Schneller als in
seinen Tagträumen sieht der der Hacker in ein gefährliches Spiel
verwickelt, dessen Teilnehmer er nicht ausgesucht hat. Dabei
stößt er auf Zusammenhänge, die deutlich machen, dass nicht so
ist, wie es scheint.
»Da die Schauspieler dieses
Charakter-Puzzle zwischen Jugendtollheit, Zukunftsangst und
Spielergier glänzend durchhalten, ist das auch ein Gesichterfilm:
Verschlossene Jungdenkerköpfe, verschlagene
Klassenkampfschwätzer, brutale Nutznießer- Schlaumeier.
Scheinbare Dämonie und mystische Selbstsuggestion - ein deutscher
Film, der Inszenierungs-Klasse hat.« (AZ)
D 1998 98', ab 12 J., R
Hans-Christian Schmid B Hans-Christian Schmid, Michael
Gutmann K Klaus Eichhammer Mit August Diehl, Fabian
Busch, Dieter Landuris, Jan-Gregor Kremp, Stephan Kampwirth,
Zamachowski, Peter Fitz
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Nichts ist so wie es scheint@IMDb
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