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| Weil das Neuartige des Mediums darin lag,
Bewegung abzubilden, hat sich das Kino seit seiner
Erfindung selten nur Orten und Landschaften zugewandt.
Gegenüber den zahllosen Filmen, die Handlung, Geschichten
und soziale Konflikte in den Vordergrund stellen, und mit
denen man gerne vorschnell das Kino als ganzes
identifiziert, hat sich ein Genre namens
"Landschaftsfilm" im Lauf der Filmgeschichte
nicht entwickelt. Anders als in der Malerei und der
Fotografie. |
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| Dennoch gibt es Filme, die das, was
üblicherweise vorausgesetzt und damit auch übersehen
wird, in den Mittelpunkt stellen: Filme, die Topographien
zu Protagonisten erklären, die einen genauen Blick auf
die Geschichte und Geschichten richten, die sich in
landschaftlichen Formationen oder Städten ablagern und
aus ihnen herausgelesen werden können. Filme, in denen
Orte, Plätze und Landschaften mehr sind als verschiebbare
und montierbare Kulissen. Filme, die sich ihre eigene
Konstruktion und Montage von den Ansichten der Landschaft
bestimmen lassen, die sie abbilden. |
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| Die Reihe Topographie im Blick.
Filmische Konstruktion von Orten und Landschaften will
die Wahrnehmung für die Orte des Films und Orte in Filmen
schärfen und bringt das, was den meist schweigenden
Hintergrund eines jeden Films bildet, zum Sprechen. |
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| Nils Plath (Universität Osnabrück,
Fachbereich Literaturwissenschaft; FH-MS, Fachbereich
Design) und Volker Pantenburg (Universität
Münster, Institut für Komparatistik) haben Filme
ausgewählt, die jeweils ganz eigene Bilder finden, um
Landschaften, Orte und Bauwerke abzubilden und davon zu
erzählen, was es bedeutet, sich ein Bild von Topographie
zu machen. |
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Ausführliche
Programmhefte sind im CINEMA
erhätlich
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Mit
freundlicher Unterstützung der Filmstiftung
Nordrhein-Westfalen und des Kulturamtes der Stadt Münster
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