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Fr., 24. April
Nathan der Weise
Deutschland 1922 · Regie: Manfred Noa
Monumentafilm 123’, stumm, s/w, digitale restaurierte und viragierte Fassung
Live-Musik (Uraufführung): Das Cinematografische Quartett

 

Erphokirche. 
Ostmarkstraße/ Erphokirchplatz 8

 

Beginn: 20:30
Eintritt: 15/12 €

 

Einführung: 
Pfarrer Hubertus Krampe. Pfarrgemeinde Hl. Edith Stein

 

 

Fast jeder kennt ihn schon aus dem Deutschunterricht als Pfl ichtlektüre, Lessings Nathan den Weisen. Vor 230 Jahren wurde das Theaterstück als Manifest der Aufklärung und religiösen Toleranz veröffentlicht und  sorgte auch damals schon für Furore. Wie man das berühmte Drama um Kampf und Versöhnung der drei Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam fi lmisch umsetzen kann, zeigt dieses wieder entdeckte bildgewaltige Meisterwerk des deutschen Stummfi lms aus den 20er Jahren. Erst 1996 wurde eine Kopie des lange verschollenen Films in den Tiefen eines Moskauer Filmarchivs gefunden, um 1997 erstmals wieder aufgeführt zu werden. „.Toleranz fürs Kino gerettet! Dieser Nathan ist Teil einer anderen Geschichte des deutschen Films...ein Triumph der cineastischen Energie“ (Georg Seeßlen in DIE ZEIT).

 
Live-Musik (Uraufführung):
Das Cinematografische Quartett
 
 
Neben Komponist und Arrangeur Axel Goldbeck an Orgel und Live-Elektronik und seinem langjährigen musikalischen Begleiter, dem Percussionisten Uli Daumann sorgen die Dortmunder Violinistin Freya Deiting und die Berliner Saxophonistin Katja Lau für eine spannungsgeladene und emotionsreiche Live-Filmmusik. Stilistisch bewegt sich das Ensemble zwischen Stummfi lmklassik und aktueller Filmmusik und lässt sich dabei von Jazz, Pop und Avantgarde inspirieren.  
 

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