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Di 1. Mai · 19:00
Mi 2. Mai · 15:00
Di 1. Mai · 19:00 Uhr mit
einer Einführung von
Ines Müller, Filmemacherin, Kamerafrau &
Leo Hansen, Medienpädagoge, freier Autor

In seinem episodischen Dokumentarfilm beschreibt Florian
Opitz die Folgen der Privatisierung öffentlicher Dienste, die
Menschen weltweit – oft von internationalen Institutionen wie
der Weltbank oder dem Internationalen Währungsfond –
aufgezwungen wird. Für Minda in Manila, Bongani in Soweto und
Simon in Brighton ist Privatisierung weit mehr als ein abstraktes
Phänomen. Es ist die traurige und oft lebensbedrohliche
Realität, mit der sie sich Tag für Tag herumschlagen müssen.
Der Sieg der Bürger Cochabambas, der drittgrößten Stadt
Boliviens, gegen einen US-Konzern, der die Wasserversorgung der
Stadt unter seine Kontrolle bringen wollte, gibt dem Film
schließlich eine hoffnungsvolle Note. Doch auch "die andere
Seite" kommt zu Wort. Diejenigen, die Privatisierungen
befürworten und für die Lösung aller Berlin 1964. Der junge,
schon berühmte Schriftsteller Uwe wirtschaftlichen Probleme
halten.

DER GROSSE AUSVERKAUF ist ein packender Dokumentarfilm über
ein komplexes Thema. In ineinander verwobenen Erzählsträngen
bringt er dem Zuschauer das abstrakte und umstrittene Phänomen
"Privatisierung" über einfühlsame Portraits von
Menschen aus verschiedenen Kontinenten nahe, die von den oft
inhumanen und fehlgeleiteten Versuchen, das Wirtschaftswachstum zu
steigern, unmittelbar betroffen sind. Menschen, die sich auf ihre
ganz persönliche Art und Weise dagegen zur Wehr setzen)
Deutschland 2006 · Regie
und Drehbuch Florian Opitz · 94'
Links
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