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Eine multikulturelle Theatergruppe im heutigen Delhi inszeniert
Shakespeares Othello. Für die Titelrolle verpflichtet der
Regisseur einen unerfahrenen Schauspieler aus der Provinz. Als
dieser sich in die Darstellerin der Desdemona verliebt, auf die
auch der Regisseur ein Auge geworfen hat, werden die beiden
Männer zu Rivalen. Während die Situation eskaliert, greifen die
Theaterrollen immer weiter in das Leben ihrer Darsteller ein. Für
die Bühnenfassung des Films, Othello: A Play in Black and White,
wurde Roysten Abel 1999 auf dem Edinburgh Fringe Festival mit
einem Fringe First Award ausgezeichnet. Im Rahmen der Biennale
Bonn 2006 wird seine Othello-Inszenierung in diesem Mai auch in
Deutschland vorgestellt.

"Wir dachten, Buz Luhrmanns "Romeo+Julia" wäre
die ultimative postmoderne Neuausgabe von Shakespeare. Das müssen
wir korrigieren. Denn Roysten Abels "Othello" geht noch
einen Schritt weiter."
(The Times of India)
Indien 2003 · Regie
und Drehbuch Roysten Abel · Kamera Ranjan Palit · Musik
Arjun Sen · Mit Roysten Abel, Sheeba Chadha, Khandkar
Adil Hussain, Barry John, Vivek Mansukhani u.a. · engl.OF · 103'
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Ein afrikanischer König entdeckt Schleswig-Holstein: "Ich
muss nun gehen, denn mein Volk wartet auf mich … Lasst es nicht
zu, dass jemand euch einreden will, ihr seid zu nichts nützlich -
denn ich habe in euren Augen Hoffnung gesehen."
D 2003 · Regie
Jasper Ahrens · OmU · 9'
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