| Unter dem
Pflaster ist der Strand

Der Film erzählt die Liebesgeschichte zwischen zwei Berliner
Schauspieler/innen. Nach dem enttäuschten Abklingen des
Aufschwungs von 1968 suchen beide nach einem neuen Sinn für Leben
und Arbeit.
»Spannend wird der immer da, wo er ganz privat ist, wo er sich
nur auf diese zwei Menschen konzentriert, deren Spiel neben dem
des Ensembles in Wim Wenders’ Falscher Bewegung zum
Aufregendsten im neuen deutschen Film gehört. Wie sich Grischa
Huber und Heinrich Giskes zu Beginn in der Garderobe mit scheuer
Zärtlichkeit ansehen und berühren, oder später, im Liebesspiel,
wie zwei fröhlich sich balgende Hunde herumkullern; wie er
zaghaft um eine Zuwendung von ihr bettelt, sie ihn, mit ihrem
Tonband beschäftigt, abweist und dann, als er sich verletzt ins
Nebenzimmer verdrückt hat, Musik anstellt und nur so für sich,
aber vor ihm tanzt, ganz Schauspielerin, ganz Hingabe an Gesten,
Bewegungen, nur der Ausdruckskraft ihres Körpers vertrauend
das sind wunderbar gelöste und behutsam gemachte Szenen, über
die man den politischen Rahmen völlig vergisst.(…)« (Wolf
Donner, 1975)
D 1975 Regie: Helma Sanders · Buch: H.S., Grischa Huber,
Heinrich Giskes · Kamera: Thomas Mauch · Mit: Grischa Huber,
Heinrich Giskes, Ursula von Berg, Gesine Strempel, Traute
Klier-Siebert · 103‘
So 18. April 1999 12:00 + 17:45 Uhr
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