Bei einem Krankenhausaufenthalt wird ein Mädchen über eine
nicht desinfizierte Spritze mit dem Aids-Virus angesteckt. Nach
ihrer Entlassung begegnet ihr vor allem das Personal des
Waisenhauses, in dem sie aufgewachsen ist, mit Zurückhaltung
und sogar mit offener Ablehnung.
Der Film
beschreibt ihr tristes Dasein in dem Kinderheim und wie sie
aufgrund ihrer Infektion von den anderen Kindern isoliert wird.
Eine Pflegerin bemüht sich um sie, ihre Mutter besucht sie von
Zeit zu Zeit, aber eigentlich gibt es wenig Kommunikation in dem
trostlosen, bizarren, manchmal makaber komischen Alltag zwischen
den Mauern des Heimes. Für das Mädchen bedeutet es viel, als
ihr ein verwahrloster Hund zuläuft, der sich eine Zeit lang in
ihrem Zimmer aufhalten darf, bis er das Opfer von missgünstigen
Heimbewohnern wird. Die übrigen Kinder schauen distanziert zu:
meist erblickt man sie durch Fensterscheiben. Am Schluss
revoltiert das Mädchen in einer plötzlichen Reaktion gegen
seine Umwelt.
Russland
1994 · Regie & Buch Wladimir Tumajew, Lidija
Poljschtschikowa · Kamera Jon Pippa · russ.OmU · 141'
|
|
| |
|
Mondhunde

Mi 15. Oktober
|
|