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 Russische Filmtage (1)
Der Kuss des Bären
Regie: Sergei Bodrov

Die 14-jährige Lola (Rebecka Liljeberg) arbeitet mit ihrer Mutter als Trapezkünstlerin in einem russischen Zirkus. Lola liebt den Zirkus und Lola liebt Leo, einen jungen Braunbären, den ihr ihr Stiefvater geschenkt hat. Ein Braunbär, der sich des Nachts in einen jungen Mann (Sergei Bodrov Jr) verwandelt und durch Lolas Liebe für immer in menschlicher Gestalt bleiben könnte - unter der Bedingung, dass er innerhalb eines Jahres keinen Menschen tötet. Doch als sich Lola eines Tages in großer Gefahr befindet, bricht Leo diese Regel und bleibt für immer ein Braunbär. Traurig über das Ereignis schenkt Lola ihm in seiner Heimat die Freiheit. Doch beim Abschiedskuss offeriert ihr das Leben eine neue Chance… Mit Joachim Król.

Zugegeben: Diesen Film als Eröffnungsfilm der Russischen Filmtage zu zeigen, ist ungewöhnlich. Immerhin werden keine zehn Worte Russisch gesprochen, da der Film eine europäische Produktion ist und die Reise von Lola und Leo von Russland, über Schweden und der Bundesrepublik nach Spanien geht. Dafür ist aber Sergei Bodrov hierzulande durch seinen Film "Gefangen im Kaukasus" bekannt geworden. Dieser Film wird übrigens das Publikum spalten: Die einen werden ihn für absoluten Kitsch halten, während die anderen von dem Märchen verzaubert sein werden.

BEAR'S KISS · D 2002 · Regie und Buch Sergei Bodrov · Kamera Xavier Perez Grobet · Musik Giya Kancheli · Mit: Rebecka Liljeberg, Joachim Król, Maurizio Donadoni, Keith Aallen, Ariadna Gil, Sergei Bodrov Jr., Silvio Orlando, Anne-Marie Pisani · engl./russ./schwed./ital./dt./span. OmU · 92'

 

Der Kuss des Bären

Do 9. Oktober