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Warendorfer Str. 45
48145 Münster
Details...
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Telefonische
Kartenvorbestellung:
fon 0251.30300 |
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Die Linse und Livas präsentieren:
QUEER MONDAY
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Seit Juli 2007 ist es regelmäßig queer im Cinema. Wir präsentieren Filme im schwulen und/oder lesbischen
Kontext – immer am 2. und 4 Montag im Monat, am 4. in
Zusammenarbeit mit Livas.
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Aktueller Monat
| Rückblick
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Mo 8. Februar · 21:00 Uhr
End of Love
Ein Doppelleben zwischen Beziehung und Prostitution
Der Hongkonger Ming ist schwul und feiert mit seinen Freunden
eine Party nach der anderen. Das wilde Leben aus Feiern und
gelegentlichem Anschaffen scheint eine verlockende Abwechslung
zu sein, als sein Freund mit ihm eine gemeinsame Wohnung
beziehen will. Mings Beziehung zerbricht daran, und er stürzt
sich in das extravagante Leben der Stadt mit Drogen und
bezahltem Sex.
Ming findet sich erst im Krankenhaus und anschließend zum
Entzug in einer christlichen Therapieeinrichtung wieder. Dort
verliebt er sich in den gutherzigen Keung, der sich liebevoll um
ihn kümmert. Auch Ming will nun endgültig sein Leben
ändern.
Der neue Freund redet zwar viel von bedingungsloser Liebe, in
der Theorie, aber scheint, ganz praktisch, hetero zu sein. Nach
ihrer Entlassung wohnen die jungen Mänur mit Keungs Freundin
Jackie zusammen und stellen sich dem neuen Leben. Alle drei
versuchen nun die schwierigen Fragen der Liebe zu beantworten
bis die Vergangenheit an ihre Tür klopft …
OI DO CHUN · Hongkong/China
2008 · Regie und Drehbuch: Simon Chung • Mit Chi
Kin Lee, Guthrie Yip, Ben Yeung, Joman Chiang, Clifton Kwan u.a.
· ab 16 J. · DVD-Projektion · kanton./engl.OmU · 95'
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Mo 25. Januar · 21:00 Uhr
Endlos
Zwei Italienerinnen in den Niederlanden wegen künstlicher
Befruchtung
Chiara und Giulia leben in Turin und wollen sich ihren
Kinderwunsch erfüllen. Da in Italien eine künstliche Befruchtung
heterosexuellen Paaren vorbehalten ist, reisen die beiden in die
Niederlande - nach der Bewältigung aller bürokratischen
Hindernisse beginnt das Warten auf den Anruf der betreuenden
Ärztin.
Alles scheint gut zu laufen, doch dann entdeckt Chiara eines
Morgens einen Knoten in ihrer Brust. Sie zieht sich immer mehr
zurück und verschweigt auch Giulia die Diagnose.
Der vormals so freudig erwartete Anruf der Ärztin wird damit zu
einer Zerreißprobe für die Beziehung der beiden Frauen.
"Mit seinem Langfilmdebüt ist Roberto Cuzzillo ein
atmosphärischer Film gelungen, der den Sorgen und Gedanken der
Protagonistinnen in ruhigen Bildern viel Raum gibt."
(Verleih)
SENZA FINE · Italien 2008 ·
Regie, Drehbuch, Kamera und Schnitt: Roberto Cuzzillo · Musik:
Fabio Viana • Mit Irene Ivaldi, Cristina Serafini,
Margherita Fumero, Lalli, Simona Nasi, Marcella Enrico u.a. ·
ab 12 J. · ital.OmU · DVD-Projektion · 75'
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Mo 11. Januar · Muss leider
entfallen!
Raging Sun, Raging Sky
Der TEDDY-Gewinner "Bester Spielfilm" der 59.
BERLINALE 2009
Die Liebe als episches Martyrium, aus dem erst das Jenseits
Erlösung und Erfüllung verspricht, ist das Thema des neuen
Films von Julián Hernández.
Erzählt wird die Geschichte von Kieri und Ryo, zwei Männern,
die sich bedingungslos lieben. Aus der Unbedingtheit dieser
Liebe schöpfen sie den Sinn ihres Lebens.
Doch die gegenseitige Hingabe währt nicht ewig. Ryo wird
entführt, und für Kieri beginnt eine mystische Reise. Er weiß
nicht, dass es das "Corazón del cielo", das Herz des
Himmels selbst ist, das den Liebenden auf seiner Suche führt
und beschützt, seine Sehnsucht immer wieder anstachelnd.
"Wir vergeben den Teddy für den besten Spielfilm an den
mexikanischen Film für die meisterhafte Kameraarbeit und die
visionäre Farb- und Tongestaltung sowie für die gelungene
Auseinandersetzung mit den Themen Liebe, Begehren und
Sexualität. Gekonnt wurde dabei der antike mythologische Rahmen
mit moderner Urbanität in Kontrast gesetzt." (Jurry
Begründung TEDDY)
RABIOSO SOL, RABIOSO CIELO · Mexiko
2009 · Regie und Drehbuch: Julián Hernández · Kamera:
Alejandro Cantú • Mit Jorge Becerra, Javier Oliván,
Guillermo Villegas, Giovanna Zacarías, Clarisa Rendón,
Joaquín Rodríguez, Juan Carlos Torres u.a. · ab 16 J. ·
span.OmeU · 191'
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Mo 7. Dezember · 21:15 Uhr
Watercolors
Wenn aus Verlangen Liebe wächst...
"Für den schüchternen, hochbegabten Danny wird ein Traum
wahr. Was er bisher nur heimlich in Unterwäschekatalogen
bewundern und zeichnen konnte, liegt plötzlich -
splitterfasernackt - neben ihm: Carter, der aufstrebende Star des
örtlichen Schwimmteams. Zwischen dem sensiblen Teenager und dem
sexy Sportfanatiker entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die
für Danny zur großen Liebe seines Lebens wird.
"Watercolors" ist die sehnsuchtsvolle,
herzzerreißende Geschichte einer unvergesslichen Liebe, die tief
in die stürmische Welt Heranwachsender hinein taucht. Ein
ergreifender Erstling mit zwei aufstrebenden Jungstars an der
Seite der zweifachen Golden Globe-Gewinnerin Karen Black und
Olympia-Legende Greg Louganis. Vielfach ausgezeichnet und versehen
mit einer der schönsten Liebeszenen der Filmgeschichte."
(Verleih)
"Fesselnd, provokant und herzzerreißend. WATERCOLORS ist
genau das, was BEAUTIFUL THING hätte sein können und was wir uns
von BROKEBACK MOUNTAIN erhofft haben. Einer der besten, wenn nicht
der beste Film […] des Jahres." (Jason P. Freeman,
ChicagoPride.com)
USA 2008 · Regie und
Drehbuch: David Oliveras • Mit Tye Olson, Kyle
Clare, Greg Louganis, Karen Black, Ellie Araiza, Casey Kramer,
Jeffrey Lee Woods, Ian Rhodes, Edward Finlay u.a. · ab 12 J. ·
engl.OmU · 109'
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Mo 23. November · 21:00 Uhr
Eloise
"Ein einfühlsamer Film über die schmerzhaften
Wirren des Erwachsenwerdens und die erste große Liebe."
Kulturspiegel
Die 18-jährige Asía liegt im Krankenhaus. An ihrer Seite
die besorgte Mutter und der liebevolle Freund. Doch der
konventionelle Schein trügt.
Rückblenden erzählen von Asías Leben vor dem Unfall: Ihre
Freundinnen genießen das neue Leben als Studentinnen in vollen
Zügen - shoppen, trinken, lästern, knutschen. Asía findet das
alles recht nett. Wie auch ihren neuen Freund, Nathaniel.
Erst als die unverfrorene, kunstbegabte Eloïse in ihr Leben
tritt, begreift Asía, was ihr bisher gefehlt hat: Kunst,
Schönheit, verrückte Ideen, tiefschürfende Gespräche und
schließlich … Leidenschaft!
"Malerisch inszeniert, mit hinreißenden
Hauptdarstellerinnen und voll erotischer Spannung schildert
dieses feinfühlige spanische Filmjuwel die Geschichte einer
ersten Liebe in einer perfekten Balance zwischen Romantik und
Kompromisslosigkeit." (Verleih) "Gut gespielt, schön
fotografiert in kräftigen, sonnigen Farbtönen und mit einem
liebevollen Blick auf alle Protagonisten." (film-dienst)
Spanien 2009 · Regie:
Jesús Garay · Drehbuch: Cristina Moncunill · Kamera:
Carles Gusi • Mit Diana Gómez, Ariadna Cabrol, Laura
Conejero, Bernat Saumell, Núria Hosta, Miranda Makaroff, Carles
Sales, Jaume Madaula, Carolina Montoya, Mónica Moreira u.a. ·
ab 12 J. · span.OmU · BD-Projektion · 91'
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Mo 24. August · 21:00 Uhr
In Anwesenheit von
Regisseur Bohdan Sláma
Der
Dorflehrer
Fesselndes Kino aus Tschechien über einen schwulen
Dorflehrer, eine alleinerziehende Bäuerin und einen Neuanfang.
Der junge Petr kehrt der Großstadt den Rücken, um auf dem
Land eine Stelle als Dorflehrer anzunehmen. Im idyllisch
gelegenen Dorf lernt er Marie kennen, die zusammen mit ihrem
Sohn einen Bauernhof bewirtschaftet.
In den sonnenüberfluteten Feldern Böhmens entwickelt sich eine
tiefe Freundschaft zwischen ihnen. Sie akzeptieren einander mit
all ihren Zweifeln, Hoffnungen und ihrer Sehnsucht nach Liebe.
Doch während Marie sich von dieser Freundschaft bald mehr
erhofft, reagiert der Lehrer zurückhaltend.
Seinen Schülern lehrt Petr, nur wer die Natur versteht,
könne auch sich selbst verstehen. Doch als Petr eines Tages von
seinem Ex-Freund aus der Stadt besucht wird, ist schnell klar,
dass er selbst sich weder seiner Natur noch seinen Gefühlen
sicher ist.
Mit Eifersüchteleien setzt Petrs Freund eine Reihe von
Ereignissen in Gang, die die Leidensfähigkeit des Lehrers, wie
auch die Maries und ihres Sohns bis zum Äußersten
ausreizen.
VENKOVSKÝ UCITEL · Tschechien/Deutschland/Frankreich
2008 · Regie und Drehbuch: Bohdan Sláma · Kamera:
Divis Marek · Musik: Vladimír Godár • Mit Pavel
Liska, Ladislav Sedivý, Zuzana Bydzovska, Marek Daniel, Tereza
Vorísková, Cyril Drozda, u.a. · 110'
Weitere
Informationen auf der CINEMA-Filmbeschreibung
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Mo 27. Juli · 21:00 Uhr
The
Girl
Eine amour fou um Sex, Liebe und Erotik,
die keinen Raum für abweichende Gefühle zulässt …
In einem Pariser Nachtclub begegnet eine
junge Malerin einer rothaarigen Sängerin - Femme fatale,
begehrenswert und geheimnisvoll, wunderschön und gefährlich.
Heißblütig fallen die Frauen übereinander her, selten gab es
Lesbensex kompromissloser und souveräner zu sehen, zumal beide noch
andere Beziehungen haben.
Die Malerin bleibt weiterhin mit ihrer
langjährigen Freundin zusammen, die Sängerin trifft sich mit
Männern. Das Chaos der Leidenschaften ist vorprogrammiert.
Als dann auch noch ein zwielichtiger Fremder auftaucht, der die
Sängerin auftaucht, der die Sängerin zu bedrohen scheint und mit
ihr verschwindet, gerät alles aus dem Ruder. Die Malerin wird
zusammengeschlagen, als sie versucht Licht ins Dunkel der Geschichte
zu bringen, die Sängerin taucht in den Armen des Fremden wieder
auf. Die zerstörende Logik der Begierde nimmt ihren Lauf
… "Da weht ein Hauch Rita Hayworth
durch den Saal, den Frau sich gern gefallen lässt. "The
Girl" ist wunderbar gelungenes Genrekino: gefühlvoll, spannend
und sinnlich." (Siegessäule)
USA/Frankreich
2000 · Regie: Sande Zeig · Drehbuch: Sande Zeig,
Monique Wittig nach ihrer gleichnamigen Novelle · Kamera:
Georges Lechaptois • Mit Claire Keim, Agathe de la Boulaye,
Cyril Lecomte u.a. · ab 16 J. · engl.OmU · DVD-Projektion · 90'
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Mo 13. Juli · 21:00 Uhr
I
dream´t under the Water
Ein Gedicht in Licht und Farbe. Nur reimen
kann es sich nicht. Weil die Welt aus den Fugen geraten ist …
"Antonin verliert den Boden unter den Füßen,
nachdem er Alex, den Mann, den er abgöttisch über alles liebte,
der diese Liebe aber nur mit Freundschaft erwidert hat, bei einem
Clubbesuch tot auf der Toilette findet. Was folgt, ist eine nicht
enden wollende Abfolge von sexuellen Eskapaden als Stricher im
Poppersrausch und harter Drogentrips in einem Paris, dem die
romantische Seite weggeätzt wurde - ein verruchtes Sündenbabel,
die Stadt von Baudelaire und Rimbaud und Genet.
Bis er Juliette kennen lernt, deren Liebe Erlösung
verspricht. Vielleicht. "I Dreamt Under the Water" ist ein
rauer, expliziter Film. Nicht von ungefähr wurde ein Zitat der
transgressiven Künstlerin Lydia Lunch vorangestellt. Und doch ist
es auch ein träumerischer, schöner Film, weil sich Regiedebütant
Hormoz als außergewöhnlich stimmungssicherer Visualist erweist,
der seinem Protagonisten mit der Kamera just die Liebe zukommen lässt,
die ihm von den Menschen seiner Umgebung verweigert bleibt."
(verzaubert Filmfestival)
J'AI RÊVÉ
SOUS L'EAU · Frankreich 2008 · Regie: Hormoz · Drehbuch:
Benoît Salvi · Kamera: Sébastien Joffard • Mit
Hubert Benhamdine, Caroline Ducey, Christine Boisson, Hicham Nazzal,
Franck Victor, Hélène Michel, Eva Ionesco, HPG u.a. · ab 18 J. ·
franz.OmU · DVD-Projektion · 99'
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Mo 22. Juni · 21:00 Uhr
I
Can´t Think Straight
Zwei Kulturen. Zwei Traditionen. Eine
Liebe.
"Schon drei Hochzeiten hat die
temperamentvolle Tala platzen lassen. Ihre Mutter, stets um den
Ruf der Familie besorgt, schäumt vor Wut. Und Tala schwört: Der
nächste Versuch wird klappen, diesmal ist es wirklich Liebe.
Oder? In London trifft Tala ihren Ex Ali - und dessen neue
Freundin Leyla. Mit ihrer spitzen Zunge und ihrer forschen Art
verdreht Tala der traditionell erzogenen Leyla den Kopf. Bei einem
Ausflug führt eins zum anderen … "I can't think straight"
ist eine romantische Komödie reinsten Geblüts im ungewöhnlichen
Gewand von "Die verborgene Welt"-Regisseurin Shamim
Sarif: zwei Herzen, die ungeachtet aller Konventionen, über
religiöse und politische Grenzen hinweg für einander schlagen.
Die enorme Produktionsqualität, der exzellente Soundtrack und die
ungenierte Leichtigkeit, mit der sich die charmante Story
entspinnt, sprechen für sich." (Verleih)
Großbritannien 2008 · Regie:
Shamim Sarif · Drehbuch: Shamim Sarif und Kelly Moss · Kamera
Aseem Bajaj · Musik Raiomond Mirza • Mit Lisa
Ray, Sheetal Sheth, Antonia Frering, Dalip Tahil, Nina Wadia u.a. ·
ab 0 J. · DVD-Projektion · engl.OmU · 82'
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Mo 8. Juni · 21:00 Uhr
Rückenwind
Ein experimenteller, ambitionierter
Erzählstil vereint mit sommerlichen Landschaftsimpressionen und
verspielter Erotik …
"Schon drei Hochzeiten hat die
temperamentvolle Tala platzen lassen. Ihre Mutter, stets um den
Ruf der Familie besorgt, schäumt vor Wut. Und Tala schwört: Der
nächste Versuch wird klappen, diesmal ist es wirklich Liebe.
Oder?
In London trifft Tala ihren Ex Ali - und dessen neue Freundin
Leyla. Mit ihrer spitzen Zunge und ihrer forschen Art verdreht
Tala der traditionell erzogenen Leyla den Kopf. Bei einem Ausflug
führt eins zum anderen …
"I can't think straight" ist eine
romantische Komödie reinsten Geblüts im ungewöhnlichen Gewand
von "Die verborgene Welt"-Regisseurin Shamim Sarif: zwei
Herzen, die ungeachtet aller Konventionen, über religiöse und
politische Grenzen hinweg für einander schlagen. Die enorme
Produktionsqualität, der exzellente Soundtrack und die ungenierte
Leichtigkeit, mit der sich die charmante Story entspinnt, sprechen
für sich." (Verleih)
Großbritannien 2008 · Regie:
Shamim Sarif · Drehbuch: Shamim Sarif und Kelly Moss · Kamera:
Aseem Bajaj · Musik: Raiomond Mirza • Mit Lisa
Ray, Sheetal Sheth, Antonia Frering, Dalip Tahil, Nina Wadia u.a. ·
ab 0 J. · BD-Projektion · 75'
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Mo 25. Mai · 21:00 Uhr
fucking
different Tel Aviv
Geistreich, schlau und ausgesprochen
sexy - außergewöhnliche Eindrücke von der weiblichen und
männlichen Erotik …
16 schwule und lesbische FilmemacherInnen beschreiben das Leben und
die Liebe in Tel Aviv. Lesbische Filmemacherinnen wurden
aufgefordert, ihre Vorstellungen und Beobachtungen zur schwulen
Erotik und Sexualität zum Thema zu machen, wie auch umgekehrt
schwule Filmemacher gebeten wurden, sich mit dem lesbischen Leben in
der israelischen Hauptstadt zu beschäftigen.
Alle Themen, Genres und Erzählformen waren erlaubt, allein Länge
und Filmformat waren vorgegeben. Herausgekommen ist dabei eine
Mischung aus Dokumentar-, Experimental- und inszenierten Filmen zu
einem breiten und ausgesprochen unterhaltsamen Themenspektrum. Das
könnte leicht zu einer einzigen Aneinanderreihung von Klischees,
Vorurteilen und stereotypen Beschreibungen führen, doch die
Produktionen der Filmemacher vermeiden diese Gefahr von Anfang an.
POLITICAL SEX (Regie: Hila Ben
Baruch) | I AM BRIGITTE (Regie: Stephanie Abramovic · 10') |
ONE BENCH LEFT - ONE BENCH RIGHT (Regie: Yair Hochner) |
PUBLIC ASYLUM (Regie: Yasmin max) | DÉSARMÉS (November
Wanderin) | A.S.P.H.A (Yossi Braumann) | THE SHAME (Eran
Koblik Kedar und Ricardo Rojstaczer) | DOES NOT DEPEND ON (Regie:
Avital Barak und Sie Gal) | BLOOD MONEY (Regie: Elad Zakai) |
YOSSI AND YASMIN (Regie: Nir Ne'Eman) | CHERCHEZ LA FEMME
(Regie: Eyal Bromberg und Sivan Levy) | SOMETIMES YOU GIVE -
SOMETIMES YOU GET (Regie: Anat Salomon)
Israel/Deutschland 2008 · Produktion: Kristian Petersen
· DVD-Projektion · engl./franz./hebrä.OmU · 95'
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Mo 11. Mai · 21:00 Uhr
Wäre
die Welt mein
Eine Perle des neuen Queer Cinema, die sowohl Zuschauer als
auch Kritiker begeisterte …
Ausgerechnet in den hinreißenden Captain der Rugby-Mannschaft ist
der schüchterne Einzelgänger Timothy verliebt. Sein Leben als
unpopulärer Eigenbrötler, der sich in hinreißenden und perfekt
choreographierten Musical Fantasien verliert, um der tristen
Realität seiner engstirnigen Privatschule für Jungs zu entfliehen,
ändert sich jedoch schlagartig, als er durch die Rolle des Puck im
"Sommernachtstraum" des Schultheaters an einen magischen
Trank kommt. Durch ihn verlieben sich alle sofort in den ersten, den
sie zu Gesicht bekommen, was den extrem konservativen und auch
leicht homophoben Kleinstadt Mief auf höchst unterhaltende und
originelle Weise komplett durcheinander wirbelt. Und wie schon bei
Shakespeare, fehlt es nicht an wahnwitzigen Verwicklungen,
großartiger Situationskomik und vor allem ungeahnten
Liebeserklärungen!
"Der Film besticht durch seinen bezaubernden Cast, seinen
einzigartigen Soundtrack und diese charmante Leichtigkeit, wie sie
nur das amerikanische Kino produzieren kann. Ein Muss!"
(Verleih)
WERE THE WORLD MINE · USA 2008 ·
Regie und Drehbuch: Thomas Gustafson · Kamera: Kira
Kelly · Mit Tanner Cohen, Wendy Robie, Judy McLane, Zelda
Williams, Jill Larson, Ricky Goldman, Nathaniel David Becker,
Christian Stolte, David Darlow u.a. · engl.OmU · ab 12 J. ·
DVD-Projektion · 96'
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 Mo
27. April · 20:00 Uhr
in Anwesenheit von Regisseurin Monika Treut
Ghosted
Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei
Welten mit Anklängen an "Vertigo"
Die Hamburger Künstlerin Sophie reist nach Taiwan, um den
plötzlichen, ungeklärten Tod ihrer Geliebten Ai-ling zu
verarbeiten. In Taipeh heftet sich eine Journalistin an ihre
Fersen, die von Ai-lings Schicksal besessen scheint. Gleichzeitig
setzt die geheimnisvolle Fremde alles daran, Sophie zu verführen
und für sich zu gewinnen.
Deutschland/Taiwan
2009
· Regie: Monika Treut · Drehbuch: Astrid
Ströher und Monika Treut · Kamera: Bernd Meiners · Mit:
Inga Busch, Huan-Ru Ke, Ting-Ting Hu, Jana Schulz, Marek
Harloff, Jack Kao, Yi-Ching Lu u.a. · 89'
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 Mo
13. April · 22:00 Uhr
Shelter
Zuhause ist, wo Du die Liebe findest
…
Zach engagiert sich als Ersatzvater für
den fünfjährigen Sohn seiner unsteten Schwester Jeannie. Um Cody
und sich selbst durchzubringen, verdient er in der Imbissbude
nebenan sein Geld - das geplante Kunststudium scheint schlicht
unerreichbar. Als er jedoch den attraktiven Surfer Shaun kennen
lernt, ändert sich alles. Die Männer stürzen sich in eine
leidenschaftliche Affäre, und erstmals hat Zach das Gefühl,
wirklich verliebt zu sein und verstanden zu werden …
USA 2007 ·
Regie und Drehbuch: Jonah Markowitz · Kamera: Joseph
White · Mit Trevor Wright, Brad Rowe, Jackson Wurth, Tina
Holmes, Ross Thomas, Katie Walder, Matt Bushell, Albert Reed u.a.
· ab 12 J. · BD-Projektion · engl.OmU · 85' |
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 Mo
9. März · 22:00 Uhr
Reich
mir deine Hand
Castor und Pollux auf dem Weg von
Nordfrankreich nach Spanien
»„Wie wird ein Mensch zum Individuum?" Das ist die
zentrale Fragestellung des französischen Spielfilms. Die
Zwillinge Antoine und Quentin sind auf dem Weg zu deren
Beantwortung. Sie reisen per Anhalter zum Begräbnis ihrer Mutter,
die sie aber nie kennengelernt haben. Der Trip nach Spanien
offenbart immer wieder die große Nähe und Vertrautheit, aber
auch die Aggression zwischen den jungen Männern. Sie prügeln
sich oft scheinbar ohne Grund, schlafen nachts eng
aneinandergekuschelt – ein Bild voller Zärtlichkeit und Verheißung.
Ob sie auf Frauen oder Männer treffen, immer ist sexuelle
Anziehung im Spiel. Allerdings ist die Beziehung der Zwillinge
untereinander komplexer, als sie es selbst ahnen. Sicher spielt
Rivalität dabei eine Rolle – oder ist es Eifersucht?« (Frank
Hermann in Siegessäule)
Donne-moi
la main · Frankreich/Deutschland 2008 · Regie: Pascal-Alex
Vincent · Kamera: Alexis Kavychine • Mit Victor
Carril, Alexandre Carril, Anaïs Demoustier, Samir Harrag, Katrin
Saß, Patrick Hautier, Maya Borker u.a. · ab 12 J. digitale
Projektion · franz.OmU · 80' |
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 Mo
23. März · 22:00 Uhr
Out
at the Wedding
Eine
romantische Komödie über einen großen Tag und eine kleine Lüge
Meine Familie ist tot! Mit dieser kleinen Lüge will Lexie
Ihrem schwarzen jüdischen Verlobten nur Ihre konservative
Südstaaten-Sippe ersparen. Also fährt sie stattdessen mit einem
schwulen Freund zur Hochzeit ihrer jüngeren Schwester und schon
denken alle Lexie sei lesbisch. Zurück in New York kündigt sich
ihre Schwester Jeannie an und der kleinen Lüge folgend, engagiert
Lexie die "echt" lesbische Risa. Aber wie Lesben eben so
sind: Drama, Drama, Drama. Das Karussell der Verwicklungen dreht
sich immer schneller. Die Schwiegereltern riechen Lunte und treten
überraschend auf den Plan und zu allem Überfluss verguckt sich
Mietfreundin Risa in die frisch verheiratete Jeannie …
USA
2007 · Regie: Lee Friedlander · Drehbuch: Paula
Goldberg · Kamera: Alex Vendler • Mit Andrea
Marcellus, Desi Lydic, Charlie Schlatter, Mike Farrell, Mink
Stole, Reginald VelJohnson, Cathy DeBuono, Mystro Clark u.a. ·
ab 0 J. · BD-Projektion · engl.OmU · 97'
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Mo 16. Februar 2009 · 21:30 Uhr
Milk (Vorpremiere)
Gus van Sants mitreißendes
Zeitpanorama um den populären schwulen US-Bürgerrechtler
Harvey Milk
San Francisco, 1972. Harvey Milk und sein Partner Scott Smith
haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück
an der Westküste. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen
kleinen Fotoladen: "Castro Cameras". Bald wird das
Geschäft als Treffpunkt und Nachrichtenbörse zum Mittelpunkt
des Viertels, vor allem dank Harvey Milks herzlichen, überschäumenden
Temperaments. Es dauert nicht lang, bis Milk seinen Hang zur
Politik entdeckt: Sein Anliegen sind die Interessen der kleinen
Leute seines Viertels – und die der schwulen Community.
Milk
organisiert Straßenfeste im Castro District, und er steht stets
an der Spitze, wenn es gegen Diskriminierung zu protestieren
gilt. Während dreier Wahlkampagnen für den Stadtrat von San
Francisco gewinnt Milk unzählige Helfer und Freunde dazu.
1977 schafft Milk schließlich den Einzug in den
Stadtrat. Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von
politischen Initiativen an, womit er sich nicht nur Freunde
macht. Und einer seiner Gegner, Milks Stadtrats-Kollege Dan
White entpuppt sich schließlich als Todfeind …
USA 2008 · Regie: Gus
Van Sant · Drehbuch: Dustin Lance Black · Kamera: Harris
Savides · Musik: Danny Elfman • Mit Sean Penn,
Emile Hirsch, Josh Brolin, James Franco, Diego Luna, Josh
Brolin, Alison Pill, Victor Garber, Denis O’Hare, u.a. ·
128‘
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 Mo
26. Januar 2009 · 22:00 Uhr
Die verborgene Welt
Nothing Can Stop You From Falling In Love …
Südafrika in den 1950er Jahren: Im "Location Cafe"
der eigensinnigen Amina bekommen Menschen aller Hautfarben ihr
Essen mit einem bezaubernden Lächeln serviert. Als Amina der
Einwanderin Miriam begegnet, die abgelegen auf dem Land ein
traditionelles Dasein als Hausfrau und Mutter fristet, fühlen
sich die Frauen stark voneinander angezogen. Bald erliegt die
schüchterne Miriam Aminas Avancen. "Ich wünschte, ich wäre
mehr wie du!" platzt sie einmal heraus. "Sei vorsichtig,
was du dir wünschst!" warnt Amina. Denn eine derart
unerhörte Verbindung leben zu wollen, ist waghalsig …
Shamim Sharif ist mit "Die verborgene Welt"
ein Bravourstück gelungen: überzeugende Charaktere, Spannung,
aber auch Humor und hinreißende Romantik. Dazu eine
atemberaubende Kulisse - unterstrichen von einem gefühlvollen
Soundtrack mit Jazzklassikern dieser Zeit.
Großbritannien/Südafrika
2008 · Regie und Drehbuch: Shamim Sarif · Kamera:
Michael Downie · Musik: Shigeru Umebayashi, Richard
Blackford · Mit Lisa Ray, Sheetal Sheth, Parvin Dabas,
David Dennis, Grethe Fox, Colin Moss, Nandana Sen u.a. · ab 12 J.
· BluRay-Projektion · engl.OmU · 94'
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Mo 12. Januar 2009 · 22:15 Uhr
Dream Boy
Die Geschichte einer ersten Liebe - von
James Bolton ("The Graffiti Artist")
"Basierend auf dem internationalen
Bestseller des Erfolgsautors Jim Grimsley, führt "Dream
Boy" den Zuschauer mit grenzsprengender Zärtlichkeit in die
unschuldige Welt zweier verliebter amerikanischer Teenager, die
versuchen, gemeinsam ihren Weg durch eine feindselige Welt zu
gehen. Als Nathans Familie in die tiefreligiösen Südstaaten
zieht, fühlt sich der 15-jährige isoliert und hilflos den Launen
seines Vaters ausgesetzt. Nur durch die erwachende Liebe zum
Nachbarsjungen, dem 17-jährigen Sportler Roy, entkommt Nathan
seinem Alltag. Beim nächtlichen Lernen stellt sich heraus, dass
Nathans Gefühle überraschenderweise erwidert werden... Die erste
sanfte Berührung, versteckte Küsse und die Entdeckung der
eigenen Sexualität werden ohne falsche Scham gezeigt. Die
Geschichte einer ersten Liebe, eines Tabubruchs, fast mythisch und
voller Schmerz; und dabei auch atemberaubend realistisch,
untermalt von einer sehnsuchtsvollen, extra für "Dream
Boy" komponierten Filmmusik." (Verleih)
USA 2008
· Regie und Drehbuch: James Bolton · Kamera: Sarah
Levy · Mit Stephan Bender, Max Roeg, Thomas Jay Ryan,
Diana Scarwid, Randy Wayne, Owen Beckman, Tom Gilroy u.a. · ab
16 J. · digitale Projektion · engl. OmU · 86'
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Mo 8. Dezember 2008 · ca. 22:00 Uhr
Girl Play
Zwei Frauen, eine Liebe, unendlich
viele Möglichkeiten
Was tun, wenn frau sich schwer verliebt, aber
bereits in einer Beziehung steckt? Das bittersüße
Gefühlsdilemma entspinnt sich, als Robin und Lacie für ein
Theaterstück als Liebespaar gecastet werden. Was als
ausschließlich professionelles Verhältnis abgemacht war, weicht
durch aufwühlende Kussszenen und erotische Intensivproben mehr
und mehr einem waschechten Knistern, gespielte Leidenschaft
explodiert bald in feuriges Begehren. Dabei passen die beiden gar
nicht zusammen … Während sich die treuherzige Robin mit ihrer
langjährigen Ehepartnerin im andauernden Beziehungssanierungsplan
gegen Kommunikationsverlust und Sexschwund befindet, halten sich
die Loverinnen der freiheitsliebenden Lacie höchstens bis zum
Sonnen-aufgang. Doch wenn sich die zwei, angefeuert von ihrem
"Action!"-fordernden Regisseur, auf der Bühne umarmen,
läuft es ihnen heiß und kalt den Rücken herunter und jeder
Versuch, sich voneinander fern zu halten, endet in zunehmend
wilderen Zärtlichkeiten. Warum es also nicht einfach wagen?
USA 2004
· Regie und Drehbuch: Lee Friedlander · Kamera: Michael Negrin • Mit Robin
Greenspan, Lacie Harmon, Mink Stole, Dom Deluise, Lauren Maher,
Katherine Randolph, Gina DeVivo u.a. · ab 12 J. · digitale
Projektion · engl.OmU · 72‘
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Mo 24. November 2008 · 22:00 Uhr
Otto; Or, Up With Dead People
Bruce LaBruce erfindet das Genre des
schwulen Zombie-Films
Zombie Otto taucht eines Tages auf einer
abgelegenen Landstraße auf. Ahnungslos wo er herkommt oder hin
soll, landet er in der Stadt und fällt dort einer
Underground-Regisseurin auf, die sogleich zwei Filme mit dem
Zombie plant. Doch dann fällt Otto eine Brieftasche in die Hände,
die Informationen über sein früheres Leben enthält. Die
Katastrophe nimmt ihren Gang …
»Tatsächlich ist der Film der freshste und
aussagekräftigste Film über Berlin seit Jahren, wenn nicht
Jahrzehnten. LaBruce gelingt ein Portrait der Stadt und ihrer
Bewohner: Der Film charakterisiert alle maßgeblichen Berliner
Fashion-Styles – und unterzieht sie einem Queering.« (Spex)
Deutschland/Kanada
2007 · Regie und Drehbuch: Bruce
LaBruce · Kamera: James Carman • Mit Jey
Crisfar, Katharina Klewinghaus, Susanne Sachsse, Christophe Chemin,
Marcel Schlutt, Guido Sommer, Gio Black Peter, Jürgen Seipel,
Stefan Kuschner,: b:sides · Musik: Sven Faller, Mathias Götz,
Martin Kolb, Florian Riedl u.a. · ab 18 J. · digitale
Projektion · 94‘
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Mo 13. Oktober 2008 · 22:00 Uhr
Chanson der Liebe
Eine der schönsten Liebeserklärungen
der letzten Jahre
Ismaël (Louis
Garrel) und Julie (Ludivine
Sagnier) lieben sich, dennoch bleiben Zweifel nicht aus, erst
recht als Julie die Beziehung zur „Ménage à trois“ erweitert
und die entzückende Alice (Clotilde Hesme) ins gemeinsame Bett holt. Doch alles kommt ganz
anders: Das Schicksal entreißt ausgerechnet Julie dem neuen
Bunde. Wieder müssen Wege gefunden werden. Alice beginnt eine Affäre
– Ismaël rennt vor allen alten Verbindungen davon. Erst der
viel jüngere und hinreißend verliebte Erwann (Grégoire
Leprince-Ringuet) scheint Ismaëls Mauern zu durchbrechen.
Eine der schönsten Liebeserklärungen der
letzten Jahre macht „Chanson der Liebe“ nicht nur zu einem der
Highlights des jungen französischen Kinos, sondern befördert
sein Publikum direkt auf Wolke sieben. Voller Überraschungen,
tiefgründig emotional und gleichzeitig mit viel Humor gespickt,
trifft Regisseur Christophe
Honoré den gelebten Zeitgeist und besticht mit einem
wunderbar besetzten Schauspielerensemble: Ludivine Sagnier und Chiara
Mastroianni, Tochter von Catherine Deneuve und der ebenso schöne
wie talentierte Louis Garrel …
Les
Chansons d'amour · Frankreich 2007 · Regie und
Drehbuch: Christophe Honoré · Kamera: Rémy Chevrin ·
Musik: Alex Beaupain • Mit Louis Garrel, Ludivine
Sagnier, Clotilde Hesme, Chiara Mastroianni, Grégoire
Leprince-Ringuet u.a. · ab 6 J. · digitale Projektion ·
franz.OmU · 100‘
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Mo 22. September 2008 · ca. 22:15 Uhr
Water Lilies
»Ein kleiner schöner Film, gefühlvoll,
klar, ohne Sentimentalitäten in 85 Minuten erzählt.« (Bernd
Teichmann in stern.de)
Die 15-jährige Marie beobachtet die
gleichaltrige Synchronschwimmerin Floriane und verliebt sich in
sie. In ihre anmutigen Bewegungen unter Wasser, in ihre körperliche
Reife, in ihr ungetrübtes Selbstbewusstsein. Aber Floriane nimmt
die ruhige und zierliche Marie gar nicht wahr. Marie kämpft um
Aufmerksamkeit, und schon bald gelingt es ihr, sich mit Floriane
anzufreunden. Wird diese ihr geben wollen, was Marie sich heimlich
erhofft?
»Es gibt Debütfilme, denen ein ganz eigentümlicher
Zauber innewohnt. /…/ Jetzt ist es wieder soweit: Die gerade mal
27-jährige Französin Céline
Sciamma hat einen gut beobachteten Film geschaffen, der ein
Lebensgefühl aufleben lässt, das verloren zu sein schien. /…/ In
wunderschönen Unter- und Überwasseraufnahmen zeigt Céline
Sciamma die Synchronschwimmerin Floriane mit dem Team ihrer Mädchen.
Der Erotik, die sie dabei setzt, ist sich die Regisseurin durchaus
bewusst. Der unschuldig-neugierige Blick Maries reflektiert diese.«
(Nana A.T. Rebhan in arte.tv)
NAISSANCE
DES PIEUVRES · Frankreich 2007 · Regie und Drehbuch: Céline
Sciamma · Kamera: Crystel Fournier • Mit Pauline
Acquart, Louise Blachère, Adèle Haenel, Warren Jacquin u.a. · ab
12 J. · franz.OmU · digitale Projektion · 81‘
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Mo 8. September 2008 · ca. 22:15 Uhr
Wild Tigers I Have Known
Eine Teenager-Studie mit hypnotischen
Bildern und einem elektrostatisch aufgeladenen Soundtrack
Jeder hasst die Mittelschule. Logan (Malcolm Stumpf) hasst sie besonders. Der introvertierte 13-Jährige
kriegt dort jeden Tag zu spüren, dass er "anders" ist.
Seine Zuflucht sind Tagträume, in denen wilde Tiere und andere
Jungs zu seinen Gefährten werden. Logan verliebt sich in den
coolen Außenseiter Rodeo (Patrick
White), der sich einfach nur langweilt, und findet einen Weg,
ihn zu seinem Freund zu machen. Während die Schulkinder
Tiger-Parties feiern, wird die Schule von Berglöwen heimgesucht,
die draußen in den Wäldern leben.
Mit „Wild Tigers I Have Known“, von Gus van Sant produziert und beim Sundance Film Festival 2006
uraufgeführt, hat Cam
Archer einen faszinierenden Debütfilm geschaffen. Eine
Teenager-Studie mit hypnotischen Bildern und einem elektrostatisch
aufgeladenen Soundtrack über die Langeweile des normalen Lebens
und die Freiheit der Fantasie.
USA 2006
· Regie und Drehbuch: Cam Archer · Kamera: Aaron
Platt • Mit Malcolm Stumpf, Patrick White, Max Paradise,
Fairuza Balk, Kim Dickens, Hailey Anne Nelson, Tom Gilroy u.a. · ab
12 J. · engl.OmU · digitale Projektion · 81‘ |
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Mo 25. August 2008 · 22:00 Uhr
Küss
mich!
8 knackig kurze Filme voller Witz und Sexiness - für alle
Frauen, die gerne Frauen küssen
ZUCKER IM BLUT (D 2005 ·
Regie: Reza Rameri · 14') Nachdem Anna zum wiederholten Male von
ihrer Freundin Miyu betrogen wird, stürzt sie sich in einen
Rachefeldzug: Möglichst schnell eine Affäre an Land ziehen.
Leichter gesagt als getan!
DER HAMMER (D 2004 · Regie:
Peter Oehl & Markus Ludwig · 4') Frau allein zu Haus und
draußen arbeitet die Handwerkerin an der Fassade. Was wohl
passiert, wenn man sie auf ein Bier einlädt? Ein sexy-homemade
Musical.
JO FM (USA 2005 · Regie: Jenn
Garrison · engl.OmU · 17') Radio DJane Star wird von einer
obsessiven Verehrerin gekidnappt. Der Fan will mit seinem
Radio-Idol ein letztes Band aufnehmen.
OPEN (D 2005 · Regie:
Charlotte Siebenrock · 7') Spätabends betritt eine Frau eine
ausgestorbene Gaststätte. Zwei sichtlich erschöpfte Kellnerinnen
starren den unerwünschten Gast feindselig an. Mit ungeahnten
Mitteln entschärft die Besucherin die Situation.
THE PLEASURE ZONE (Kanada 2006
· Regie: Dayna McLeod · engl.OmU · 18') American Football nach
lesbisch-lustvollen Regeln: Die Pussy Packers spielen gegen die
Ass Alley Anglers und Du bist live dabei!
PUDELSKERN (D 2006 · Regie:
Kerstin Honeit, Emma Cattell · engl.OmU · 11') Ein Dirndl. Ein
Pudel. Ein Trauma.
LONG AGO (USA 2007 · Regie:
Christie Wegener · engl.OmU · 13') Maddie kann sich nicht von
ihrer, so gar nicht mehr angesagten, Frisur trennen. Denn die ist
Spiegel einer schönen Vergangenheit, von der sie sich nicht
verabschieden will.
VIBRA CALL (Brasilien 2006 ·
Regie: Esmir Filho · 3') Der Handy-Vibrationsalarm kann
langweilige Schulstunden sehr verkürzen.
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Mo 11. August 2008 · 22:15 Uhr
Glue
Begnadete Improvisationsregie, exzellente DV- und
Super-8-Kameraarbeit und ein tolles SchauspielerInnen-Trio
"Es wird einem schwindelig in Alexis Dos Santos'
Debütfilm "Glue". Seine Adoleszenz-Geschichte beweist
mit Leichtigkeit und Eleganz, wie voll die Leere zwischen 15 und
17 sein kann. Und wie que(e)r und wundervoll sie sich selbst in
widrigster Umgebung von "Erwachsenen" auszubreiten
vermag. Um wie viel smarter als die Alten wirkt doch der
16-jährige Lucas auf seinem Fahrrad. Unterwegs zur Bandprobe -
mit Violent Femmes auf den Ohren sowie Nacho (so crisp kann jemand
heißen!) und Andrea im Kopf.
Als er von Wasserbeuteln getroffen wird, verschwendet Lucas
keine Zeit an die Angreifer. Er kramt im Rucksack, inspiziert die
Blätter mit seinen Lyrics und legt sie sorgfältig zum Trocknen
in die Sonne. "Worin liegt der Unterschied, einen Jungen und
ein Mädchen zu küssen?" fragt Lucas im Off. Die Antwort:
"Jungs haben Bärte, sonst ist es das Gleiche." Drag
Kingz, Queens und alle anderen hin oder her - es sei ihm
verziehen! Denn Ines Efron spielt die Andrea so gut, dass
dieser Filmfigur noch nach dem Schlussbild eine Menge zuzutrauen
ist. Ganz besonders inmitten des Nichts."
(Birgit Binder in www.intro.de)
Argentinien 2006 · Regie
und Drehbuch: Alexis Dos Santos · Kamera: Natasha
Braier o Mit Nahuel Pérez Biscayart, Inés Efron, Nahuel
Viale, Verónica Llinás, Héctor Díaz, Florencia Braier u.a. ·
ab 16 J. · span.OmU · digitale Projektion · 108' |
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Mo 28. Juli 2008 · 22:30 Uhr
Loving
Annabelle
Eine Lehrerin und eine Schülerin in einer Liebesgeschichte
zwischen Verführung und Verzweiflung …
Annabelle
hat schon viele Internate von innen gesehen. Ihre Mutter, eine
bekannte Politikerin, möchte die punkige Tochter am liebsten vor
der Öffentlichkeit verstecken. Auch in dem neuen Internat gibt es
bald wieder Ärger. Dies liegt nicht zuletzt an ihrer Lehrerin
Simone Bradley, die ihr ausgesprochen gut gefällt. Annabelle ist
die einzige, die sich nicht scheut, in den besprochenen
Liebesgedichten zwischen den Zeilen zu lesen – und das in der
katholischen Mädchenschule offen auszusprechen. Simone ist
interessiert und gleichzeitig abgeschreckt. Als die beiden
sich näher kommen, muss die Lehrerin sich längst verdrängten
Gefühlen stellen.
Die Geschichte erinnert nicht zufällig an den deutschen Klassiker
„Mädchen in Uniform“ von 1931.
Der Film lief bereits weltweit auf vielen Festivals und erhielt in
Melbourne den Publikumspreis.
USA 2006 · Regie: Katherine
Brooks · Drehbuch: Katherine Brooks · Kamera: Cynthia
Pushack • Mit Erin Kelly, Diane Gaidry, Marla Maples,
Michelle Horn, Kevin McCarthy, Ilene Graff u.a. · ab 6 J. ·
engl.OmU · 76’
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Mo 14. Juli 2008 · 22:30 Uhr
Wilde
Unschuld
Vier Jahrzehnte Verzweiflung, sexuelle Verwirrungen und
Dekadenz …
Als Barbara (Julianne Moore) in den 40er Jahren den
Erben des Bakelit-Imperiums, Brooks Baekeland (Stephen Dillane),
ehelicht, lernt sie die glanzvolle amerikanische Oberschicht
kennen. Doch der intellektuell überlegene Zyniker behandelt sie
kaltherzig, was die charismatische und sensible Frau zunehmend
frustriert.
In ihre Streitereien ziehen sie auch immer wieder den
heranwachsenden Sohn Tony (Eddie Redmayne) hinein. Als
Brooks mit Tonys Freundin abhaut, stürzt Barbara sich in eine
unheilbringende, inzestuöse Beziehung mit ihrem schwulen Sohn.
Von Tom Kalin, der als einer der Begründer des "New
Queer Cinema" gilt. Mit seinem Film "Swoon" über
zwei homosexuelle Mörder im Amerika der 1920er Jahre sorgte er
weltweit auf Festivals für Furore.
SAVAGE GRACE · Spanien/USA
2007 · Regie: Tom Kalin · Drehbuch: Howard A. Rodman
· Kamera: Juan Miguel Azpiroz •
Mit Julianne Moore, Stephen Dillane, Eddie Redmayne, Elena
Anaya, Unax Ugalde, Belén Rueda, Hugh Dancy, Simón Andreu, Anne
Reid u.a. · ab 16 · 96' |
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