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Finnland 2005
Finnisches Original mit englischen Untertiteln

Nach einem Selbstmordversuch wird der 17-jährige Sami (Julius
Lavonen) in ein Heim der Jugendpsychiatrie gebracht. Seinen
verbundenen Arm trägt er in der Schlinge, sein Gesicht versteckt
er hinter langem Haar. Über das, was passiert ist, will er nicht
sprechen. Und doch gelingt es dem engagierten Betreuer Taneli (Janne
Virtanen), dass der Junge sich allmählich öffnet. Seine
Eltern sind geschieden, der Vater lebt in Schweden. Die Mutter (Tarja
Heinula), leicht exaltiert und neurotisch, wirkt überbesorgt.
Sie will, dass Sami zu ihr zurückkommt. Doch zur Überraschung
aller bleibt Sami lieber im Heim — bis er den geheimen Grund
für seine Verzweiflungstat am Ende doch noch offenbart.
Mit einer virtuos geführten Handkamera und in
grobkörnig-verwaschenen Bildern zeichnet Regisseur Petri
Kotwica in seinem Debüt das Porträt eines überforderten
Jugendlichen – untermalt von einem beeindruckenden Soundtrack
aus finnischem HipHop und Hardrock.

KOTI-IKÄVÄ · Finnland
2005 · Regie Petri Kotwica · Drehbuch Petri
Kotwica, Selma Vilhunen · Mit Julius Lavonen, Tarja
Heinula, Janne Virtanen, Labinot Bajgora, Hannu Hurme, Mirjami Iho,
Heini Kaasalainen, Emilia Kokko, Meiju Lampinen, Marjut Maristo,
Sirpa Riuttala, Abshir Sheik Nur · ab 16 J. · finn.OmeU · 85'
Links
» Offizielle
Film-Homepage [finn.]
» Finnish
Film Foundation
» Internet Movie Database
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