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Eine Kooperation von GrenzWerke e.V. und
Die Linse e.V.
Unter dem Titel
"NICHTS tun" präsentiert der Verein GrenzWerke e.V. im
Rahmen seiner dreiwöchigen Veranstaltungsreihe "Vom NICHTS
bewegt - wissenschaftliche und künstlerische Annäherungen an das
NICHTS" in Kooperation mit (Die Linse) sechs Filme, in denen
dem Zuschauer Nichtstuer, Müßiggänger und Slacker in all ihren
Facetten begegnen.
Fesselnde Filme über
gelangweilte Charaktere drehen, über Figuren, die in erster Linie
NICHTS tun? Was paradox erscheinen mag, haben verschiedene
Regisseure gekonnt umgesetzt. Künstlerisch eröffnet das
Nichtstun für Filmemacher unterschiedlichste Optionen:
Ein Althippie etwa, der
trägste Mensch von ganz Los Angeles, gerät plötzlich in eine
Entführung, das Leben von Martin, einem verschlafen dynamischen
Faulenzer, wird durch die Begegnung mit einem Mädchen aus
gutbürgerlichem Hause ordentlich durcheinandergewirbelt und das
monotone Nicht-Sein des verschrobenen Anti-Helden Hlynur, der
antriebs- und ziellos mit 30 noch immer bei Mama wohnt, wird
aufgemischt durch Drogen, exzesshafte Partys und sexuelle
Verwirrung in der starren Kälte Reykjaviks.
Erwartet werden darf also
viel Spannung bei nicht all zu viel Action.
Zum Auftakt
der Filmreihe führt der Komparatist und
Filmwissenschaftler Dr. Volker Pantenburg mit seinem
Vortrag "Nichts zu machen. Müßiggänger im Kino" aus
wissenschaftlicher Perspektive in die Filmreihe ein.
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