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So 13. April bis
So 20.
April
Mit seinem ersten Film hat Michael Moore bereits
Filmgeschichte geschrieben. Selbst arbeitslos geworden, nimmt er
darin den Chef von General Motors, Roger Smith, ins Visier,
nachdem GM Ende der Achtzigerjahre ihre Werke in Moores
Heimatstadt Flint trotz hoher Gewinne geschlossen und 30 000
Arbeitsplätze gestrichen hatten. Flint ist nicht irgendeine
beliebige Produktionsstätte: Hier schlug 1908 die Geburtsstunde
des Autokonzerns, und hier entstand auch die amerikanische
Arbeiterbewegung.
Moore begleitet das Sterben seiner Stadt mit der Kamera,
nachdem die Produktion in das Billiglohnland Mexiko verlagert
wurde. Viele EinwohnerInnen haben die Stadt verlassen, um sich
anderswo einen neuen Lebensunterhalt zu suchen. Die Möglichkeit
billigeren Produzierens war und ist für Moore kein
hinreichender Grund, die Existenz so vieler Familien aufs Spiel
zu setzen, und so versucht er auf seine ihm eigene Weise, zum
Präsidenten von GM vorzudringen und ihn mit den verheerenden
Konsequenzen dieser Entscheidung zu konfrontieren. (XENIX)
USA 1989 · Regie und
Buch Michael Moore · Kamera Chris Beaver, John
Prusak, Kevin Rafferty, Bruce Schermer · Mit James Bond,
Pat Boone, Rhonda Britton, Anita Bryant, Karen Edgely, Bob
Eubanks, Ben Hamper, Dinona Jackson, Timothy Jackson, Tom Kay,
Michael Moore, Kaye Lani Rae Rafko, Ronald Reagan, Fred Ross,
Robert Schuller, George Sells, Roger B. Smith, Steve Wilson,
Richard Earl Sawdon u.a. · ab 12 J. · engl. OmU · 91'
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