So 8. bis Mi 11. Juni: kurd. OmU
Die genauen Anfangszeiten entnehmen Sie bitte der aktuellen
CINEMA-Kinowoche...
Im iranischen Teil Kurdistans, nahe der Grenze zum Irak: Mit
schweren Schultafeln beladen, ist eine Gruppe von Lehrern in den
Bergen auf der Suche nach lernwilligen Schülern - eine zumeist
vergebliche Mission. Zwei der Lehrer trennen sich von den
anderen: Reboir trifft Kinder, die vom Schmuggel mit gestohlenen
Waren leben; sie haben keine Zeit zum Lernen. Und Said stößt
auf einen Treck älterer kurdischer Männer, die von einer
einzigen jungen Frau mit Kind begleitet werden. Müde und
hungrig suchen sie einen Weg über die Grenze zurück in ihre
Heimat, aus der sie vor Jahren von der irakischen Armee grausam
vertrieben wurden. Einer der Alten fürchtet zu sterben, bevor
er die junge Frau, seine Tochter Halaleh, verheiratet hat. Said
verliebt sich in Halaleh, aber er hat als Hochzeitsgeschenk
nichts anzubieten als seine große schwarze Tafel...
Nach "Der Apfel" ist SCHWARZE TAFELN der zweite
Spielfilm der erst 20jährigen Samira Makhmalbaf und ein
weiteres Meisterwerk des jungen, humanistischen und politisch
engagierten Kinos aus dem Iran. Beim Festival von Cannes 2000
errang SCHWARZE TAFELN den Prix du Jury und wurde zum bislang
erfolgreichsten iranischen Film in den französischen Kinos.
TAKHTÉ SIAH · Iran 2002 ·
Regie Samira Makhmalbaf · Buch Mohsen Makhmalbaf
· Kamera Saed Nikzat · Mit Bahman Ghobadi,
Behnaz Jafari, Said Mohamadi u.a. ab 12 J. · kurd. OmU · 85'
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