Do 1. bis Mi 14. Mai: deutsche Fassung
Do 15. bis Mi 21. Mai: arab./hebrä./engl.OmU
Die genauen Anfangszeiten entnehmen Sie bitte der aktuellen
CINEMA-Kinowoche...
Hinter einer augenscheinlichen Normalität herrscht in der
Stadt Nazareth der blanke Wahnsinn.
Unter dem Druck seiner zurückgehenden Geschäfte beschließt
ein Mann, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Er versucht
so, den Teufelskreis der kleinen Privat-Fehden zu durchbrechen.
Doch er selbst ist es, der dabei zusammenbricht. Dieser Mann ist
der Vater von Elia Suleiman.
Eine Liebesgeschichte entspinnt sich zwischen einem
Palästinenser, der in Jerusalem lebt, und einer
Palästinenserin aus Ramallah. Der Mann, Elia Suleiman, pendelt
zwischen seinem hilfsbedürftigen Vater und seiner Geliebten hin
und her. Er möchte beiden gerecht werden.
Wegen der politischen Situation endet die Bewegungsfreiheit
der Frau bei dem Kontrollpunkt der israelischen Armee zwischen
den beiden Städten. Da es für die beiden nicht möglich ist,
die Grenze zu überschreiten, finden ihre zärtlichen
Begegnungen auf dem Streifen Niemandsland gleich neben dem
Grenzstützpunkt statt.
Den Liebenden ist es nicht möglich, die Wirklichkeit frei
von der Besatzung zu sehen. Sie sind auch nicht fähig, im
Angesicht dieser Belagerung ihre eigene Intimität zu bewahren.
Wo die Leidenschaft langsam Gewaltbereitschaft erzeugen könnte,
reagiert das Paar in unglaublich phantasievoller Weise.
YADON ILAHEYYA
· F/Palaästina 2002 ·
Regie und Buch Elia Suleiman · Kamera
Marc-André Batigne · Mit Elia Suleiman, Manal Khader,
Nayef Fahoum Daher, Amer Daher, Jamel Daher, Nazira Suleiman,
Emma Boltanski · ab 12 J. · 92'
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