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Mittwoch 6. Mai 2009 —
19:00
Fünf deutsche Wettbewerbsfilme der Oberhausener
Kurzfilmtage 2008
Es gilt weiterhin: Der deutsche Kurzfilm ist derzeit bei den
dokumentarischen Formen besonders stark. "Cosmic
Station" führt uns nach Armenien zu den Resten eines
ehemals sowjetischen Großprojekts. Doch schon lange gibt Moskau
kein Geld mehr, und so setzen die armenischen Forscher auf 3500
Meter Höhe wie in einer fernen Raumkapsel ihre Arbeit unter
absurden Bedingungen fort und hoffen auf eine Sensation: die
Entdeckung neuer Sternenwelten. Eva Könnemann arbeitet dagegen
im geschlossenen Raum: Wir sehen der Probenarbeit des Regiestars
Laurent Chetouane mit dem Schauspieler Fabian Hinrichs zu. An
Hinrichs zunehmender Weigerung, eine Rolle zu spielen, scheint
die Inszenierung zu scheitern. "Die Tragöden aus der
Stadt" wurden als bester Beitrag des Deutschen Wettbewerbs
2008 ausgezeichnet. Zwischen diesen beiden Arbeiten werfen wir
einen Blick auf das hypnotische Lächeln von Effie Wu, reisen
durch unseren romantischen deutschen Wald, um dann schließlich
am Ende mit Cyrill Lachauer in den bayrischen Alpen
Schmetterlinge zu befreien: eine wilde Performance.
Cosmic Station · 2007 · Regie: Bettina Timm · 30'
Reise zum Wald · 2007 · Regie: Jörn Staeger · 7'
Super Smile · 2007 · Regie: Effie Wu · 5'
Die Tragöden aus der Stadt · 2007 · Regie: Eva
Könnemann · 35'
I Killed the Butterflies · 2007 · Cyrill Lachauer · 5'
gesamt: 82' · aus dem Archiv der Oberhausener
Kurzfilmtage...
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