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Taxi Driver
Regie: Martin Scorsese
"An american dream. Travis, ein junger Vietnamveteran,
lebt allein in einer Kellerwohnung in New York. Robert de Niro ist
der lonesome taxi driver, der sich zum bewaffneten Engel
vermeintlich Schutzbedürftiger entwickelt. Er hat eine Schwäche
für die selbstbewusste Jungprostituierte - Jodie Foster in einer
frühen Rolle als tough-mageres Gör - ist aber andererseits
angeekelt vom 'menschlichen Schmutz' in den Straßen.
Faschistoide und messianische Wahnvorstellungen spiegeln sich
auf den Straßen in Bildern suggestiven sounds. Jedoch feiert die
Ästhetisierung nicht Travis' Wahn, sondern führt in die
Verästelungen der psychosozialen Konstruktion dieses Wahns. Der
finale Reinigungsakt, ein Blutbad in einer Absteige - vorbei am
jungen Loddel Harvey Keitel -, lässt die erstaunliche Jodie
Foster fast unerstaunt zurück.
Am Ende wird Travis' Tat öffentlich geläutert, die Zeitungen
feiern ihn als Helden. Die zynische Wahrheit zeigt sich in den
grellen Fakten ihrer Scheinhaftigkeit. Klassisch postmodern."
(Manfred Heilemann)
USA
1976 · Regie: Martin Scorsese · Buch: Paul Schrader ·
Kamera: Michael Chapman · Musik: Bernard Herrmann · Mit Robert
de Niro, Jodie Foster, Albert Brooks, Harvey Keitel, Peter Boyle,
Cybill Sheperd · 113'
Donnerstag 18.5.00, ca. 18:45 Uhr
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Taxi
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