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Ging es vor einem Jahr in der Reihe "Kino des
Körpers" um Autorenfilmer - es waren ausschließlich Männer
- und entsprechend ‚avancierte' Filme der 1960er und 70er Jahre
– Cassavetes-Godard-Oshima –, werden diesmal Filme von Frauen
ausgewählt, gesehen und analysiert, die von den 1970er bis Anfang
der 2000er Jahre entstanden sind.
Dass die Regisseurinnen Frauen sind, soll nicht besonderer
Gegenstand der Auseinandersetzung werden, jedoch mögen die
Themen, Verfahren, Perspektiven und Anliegen der Filme Anlass
geben, um Gender- und Sexfragen innerhalb und außerhalb der
Grenzziehungen von Kunst und Kino zu diskutieren.
Die Bezeichnung der Filmreihe als "Kino des Körpers"
wird fortgesetzt, es geht – um Missverständnissen vorzubeugen
– aber nicht, zumindest nicht direkt, um Körper etwa von
Männern und Frauen. Indirekt schon, aber eher um Körper als
Text, als Material und als Bild – und zwar des Kinos – in
bewegten Bildern. Und mit Tonspur. Die Filme sollen in ihrer
eigenen Materialität zeigen, was Körper ist oder sein kann und
wie Körper sich bildet und verändert, in Bildern und
Projektionen, innerhalb und außerhalb des Kinos.
Die Filme werden an Montagen vom 12. November bis 4.
Februar
jeweils gegen 21 Uhr gezeigt.
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