| Kim Ki-Duk wurde 1960 in Bongwha in den Bergen der
Kyungsang-Provinz geboren. Im Alter von 9 Jahren zog er mit
seiner Familie nach Seoul, wo er später seine Schullaufbahn
abbrach. Er schlug sich bis zu seinem zwanzigsten Lebensjahr als
Fabrikarbeiter durch, entschied sich für eine Laufbahn beim
koreanischen Militärs und verbrachte dann einige Zeit in einem
Priesterseminar. Im Jahre 1990 zog er nach Paris, um dort ein
Kunststudium zu beginnen. Dieses Auslandsstudium erweiterte
seinen Blickwinkel auf viele Dinge über die Malerei
hinaus.
Er kehrte 1992 nach Korea zurück und begann mit dem
Schreiben von Drehbüchern. Sein Regiedebüt folgte im Jahre
1996 mit dem Film CROCODILE. Seitdem hat Kim Ki-Duk jedes Jahr
mindestens einen Film gedreht, und mit jedem die Aufmerksamkeit
von Filmliebhabern und -kritikern weltweit hervorgerufen.
Besonders geschätzt werden vor allem immer wieder seine schwer
zugänglichen Charaktere, die schockierenden Bilder und die
ungewöhnlichen Aussagen, die er mit seinen Geschichten trifft.
Seine Filme werden immer wieder von internationalen Festivals
ausgewählt und mit Preisen versehen. So erhielt er 2004 den
Silbernen Bären der Berlinale für sein Drama SAMARIA, und kurz
darauf den Silbernen Löwen in Venedig für BIN JIP – LEERE
HÄUSER.
» film-dienst:
Gewalt und Leidenschaft. Skizzen zu einem Porträt
» Internet
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