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Madeinusa
Mi 24.10.07 — 19:00 Uhr

Die Folgen religiöser Kolonialisierung.
Das 14-jährige India-Mädchen Madeinusa darf in einem Dorf in
den peruanischen Anden zum Osterfest als "Heilige Jungfrau"
den Umzug durchs Dorf anführen. Aus Lima kommend, strandet
Salvador im Dorf und beobachtet das Treiben. Allmählich entsteht
Zuneigung zwischen den beiden, und Madeinusa muss eine schwierige
Entscheidung treffen. Auch hier in dem entlegenen Winkel
Südamerikas gelten die wenigen Tage "tiempo santo" als
Freifahrtschein vor dem Herrn. Alles, was in dieser Periode an
Sünden geschieht, wird vergeben werden, denn der Herr sieht es
nicht.
Claudia Llosa bietet einen authentischen Einblick in die
andine Kultur und erzählt unter anderem davon, welche
Widersprüche die von den Spaniern exportierte katholische
Religion in den Alltag der Indios und Indias gebracht hat.
Autochtone Religiosität und übernommene sind da untrennbar
miteinander verbunden. Und Madeinusa bekommt dies unwissend zu
spüren. Claudia Llosa erzählt ihren Film im wunderschönen
Hochland von Huaraz mit dem Gespür für die entscheidende
Zurückhaltung.
Peru / Spanien 2005 · Regie
Claudia Llosa · Kamera Raúl Pérez Ureta · Schnitt
Ernest Blasi · Mit Magaly Solier, Yiliana Chong, Carlos
Juan de la Torre, Juan Ubaldo Huamán, Melvin Quijada · ab 16 J.
· span.OmU · 100'
Links
» Trailer (span.)
bei cinencuentro.com
» Internet
Movie Database
» Ausführliche
Linksammlung bei www.filmz.de
Presseschau
» bei www.angelaufen.de
» bei www.film-zeit.de
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